Kopenhagen für Erstbesucher hält viele schöne Überraschungen bereit. Die dänische Hauptstadt verbindet historische Bauwerke und königliche Schlösser mit moderner Architektur, gemütlichen Cafés und einer lebendigen Hafenatmosphäre. Damit du deinen ersten Aufenthalt entspannt planen kannst, habe ich hier praktische Tipps zur Anreise, zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Tickets, kulinarischen Besonderheiten und den besten Stadtteilen zum Übernachten zusammengestellt. So bist du gut vorbereitet und kannst deine Städtereise nach Kopenhagen von Anfang an genießen.
📖 Inhalt
- Anreise nach Kopenhagen: Mit dem Auto, der Bahn, der Fähre oder dem Flugzeug
- Unterwegs in Kopenhagen: Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad
- Tickets und Fahrkarten: Was lohnt sich?
- Typische Fehler bei der ersten Kopenhagen-Reise vermeiden
- Essen in Kopenhagen: Diese Spezialitäten solltest du probieren
- Die beste Reisezeit für Kopenhagen
- Die besten Stadtteile für deinen Aufenthalt
- Fazit: Gut vorbereitet nach Kopenhagen
Anreise nach Kopenhagen: Mit dem Auto, der Fähre, dem Zug oder dem Flugzeug
Kopenhagen lässt sich von Deutschland aus auf verschiedenen Wegen erreichen. Welche Anreise sich anbietet, hängt vor allem davon ab, von wo du startest und ob du mit dem eigenen Auto unterwegs sein möchtest.
Mit dem Auto nach Kopenhagen
Wenn du mit dem eigenen Auto nach Kopenhagen fahren möchtest, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst komplett über die dänischen Brücken fahren oder einen Teil der Strecke mit der Fähre zurücklegen.
Route 1: Über den Großen Belt (Storebælt)
Diese Strecke führt dich von Deutschland über die deutsch-dänische Grenze bei Flensburg zunächst auf der E45 in Richtung Kolding. Dort wechselst du auf die E20 und fährst über die Insel Fünen bis zur Storebælt-Brücke. Sie verbindet Fünen mit Seeland, auf der auch Kopenhagen liegt.

Die Überquerung des Großen Belts ist ein besonderes Erlebnis. Die Storebælt-Brücke besteht aus mehreren Abschnitten und führt über eine beeindruckende Hängebrücke. Für die Überfahrt wird eine Maut erhoben, die du direkt an der Mautstation bezahlen kannst. Auch eine elektronische Bezahlung ist möglich.
Der Vorteil dieser Route: Du bist unabhängig von Fährzeiten und kannst deine Fahrt ganz nach deinem eigenen Zeitplan gestalten. Allerdings ist die Strecke länger als die Fährvariante über Fehmarn.
Route 2: Mit der Fähre von Fehmarn nach Dänemark
Eine weitere Möglichkeit ist die Fährverbindung von Puttgarden auf Fehmarn nach Rødby auf der dänischen Insel Lolland. Die Überfahrt mit Scandlines dauert ungefähr 45 Minuten.
Von Rødby geht es anschließend mit dem Auto über Lolland und Falster weiter nach Seeland und schließlich nach Kopenhagen. Die Strecke führt über mehrere Brücken und gut ausgebaute Straßen.
Gerade von Hamburg und dem nordwestlichen Deutschland aus ist diese Verbindung eine interessante Alternative zur längeren Fahrt über den Großen Belt.
Die Fährüberfahrt kannst du vorab online buchen. Gerade in der Hauptreisezeit ist es sinnvoll, sich rechtzeitig um die Überfahrt zu kümmern und die aktuellen Preise und Abfahrten zu prüfen.
Mein Tipp: Vergleiche vor der Reise beide Routen. Berücksichtige dabei nicht nur die Entfernung, sondern auch die Kosten für Brückenmaut beziehungsweise Fährticket und die jeweilige Fahrzeit.
Mit der Bahn nach Kopenhagen
Auch mit der Bahn kannst du bequem nach Kopenhagen reisen. Von Hamburg gibt es Zugverbindungen in die dänische Hauptstadt. Je nach Verbindung und Fahrplan kann die Reise direkt oder mit einem Umstieg erfolgen.
Der Hauptbahnhof København H liegt sehr zentral. Von hier erreichst du unter anderem den Tivoli und viele Hotels in der Innenstadt bequem zu Fuß.
Wir selbst sind bei unserem ersten Kopenhagen-Besuch von Helsingør aus mit dem Zug in die Hauptstadt gefahren. Das war für uns eine praktische Lösung, weil wir am Abend noch ein Konzert in der Kulturwerft in Helsingør besuchen wollten. Wir konnten das Auto am Hafen stehen lassen und mussten uns in Kopenhagen nicht um einen Parkplatz kümmern.
Aktuelle Verbindungen und Fahrpreise findest du bei der Deutschen Bahn und bei der dänischen Bahngesellschaft DSB.
Mit dem Flugzeug nach Kopenhagen
Wer nicht mit dem eigenen Auto oder der Bahn anreisen möchte, kann auch nach Kopenhagen fliegen. Der internationale Flughafen Kopenhagen-Kastrup (CPH) liegt nur wenige Kilometer südlich des Stadtzentrums und wird von zahlreichen europäischen Städten aus angeflogen. Von Deutschland aus gibt es je nach Abflughafen und Fluggesellschaft Direktverbindungen. Welche Verbindungen aktuell angeboten werden, solltest du vor der Reise vergleichen.
Besonders angenehm ist die Weiterfahrt vom Flughafen in die Innenstadt: Die Metrostation und der Bahnhof befinden sich direkt am Terminal 3. Von dort erreichst du das Zentrum mit der Metro oder dem Zug in ungefähr 15 Minuten.

- Metro: Die Linie M2 fährt direkt vom Flughafen in Richtung Innenstadt. Sie hält unter anderem an Kongens Nytorv und Nørreport und ist eine gute Wahl, wenn dein Hotel in der Nähe einer Metrostation liegt.
- Zug: Mit dem Regionalzug kommst du direkt zum Kopenhagener Hauptbahnhof (København H). Das ist praktisch, wenn du in der Nähe des Bahnhofs oder im Stadtteil Vesterbro übernachtest.
- Taxi: Vor dem Terminal stehen Taxis bereit. Das ist besonders bequem mit viel Gepäck oder wenn deine Unterkunft nicht gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.
Metro und Zug sind für die meisten Besucher die unkomplizierteste und schnellste Möglichkeit, vom Flughafen in die Stadt zu gelangen. Die Fahrkarten kannst du am Flughafen an Automaten oder über die entsprechenden Apps kaufen. Wenn du ohnehin eine Copenhagen Card nutzen möchtest, lohnt sich ein Blick auf die enthaltenen Flughafenverbindungen.
Weiterführende Tipps: Kopenhagen entdecken
Fortbewegung in Kopenhagen: Zu Fuß, mit Bus, Metro oder Fahrrad
Kopenhagen ist eine vergleichsweise übersichtliche Hauptstadt. Viele Sehenswürdigkeiten im Zentrum liegen nicht weit voneinander entfernt und lassen sich gut zu Fuß erreichen.
Wir haben bei unseren beiden Besuchen die Innenstadt überwiegend zu Fuß erkundet. Dabei hatten wir unsere Besichtigungen so geplant, dass die Wege zwischen den einzelnen Stationen gut machbar waren. Gerade wenn du zum ersten Mal in Kopenhagen bist, kannst du auf diese Weise viel von der Stadt sehen.
Für größere Entfernungen stehen dir verschiedene öffentliche Verkehrsmittel zur Verfügung.
Mit der Metro durch Kopenhagen
Die Metro ist eine praktische Möglichkeit, um schnell von einem Stadtteil in den anderen zu gelangen. Sie verbindet unter anderem den Flughafen mit dem Stadtzentrum und fährt rund um die Uhr.
Gerade wenn dein Hotel etwas außerhalb liegt oder du nach einem langen Besichtigungstag nicht mehr laufen möchtest, ist die Metro eine gute Alternative.
Busse und Hafenbusse
Auch mit den Stadtbussen kommst du gut durch Kopenhagen. Besonders interessant sind die Hafenbusse. Sie verkehren auf dem Wasser und verbinden verschiedene Anlegestellen entlang des Hafens.
Damit kannst du sogar einen Teil deines Stadtbesuchs auf dem Wasser verbringen und gleichzeitig von einer öffentlichen Verkehrsverbindung profitieren.
Kopenhagen mit dem Fahrrad erkunden
Kopenhagen ist eine ausgesprochen fahrradfreundliche Stadt. Viele Einheimische nutzen das Fahrrad für ihre täglichen Wege. Entsprechend gut ausgebaut ist das Radwegenetz.
Wenn du dich im Stadtverkehr sicher fühlst, kann eine geführte Fahrradtour eine schöne Möglichkeit sein, Kopenhagen kennenzulernen. Du bekommst dabei einen Überblick über verschiedene Stadtviertel und erreichst auch Orte, die bei einem reinen Spaziergang vielleicht zu weit entfernt liegen.
Beachte allerdings, dass die Radwege häufig stark genutzt werden. Als ungeübter Radfahrer solltest du dich deshalb zunächst mit den Verkehrsregeln und dem Verhalten auf den dänischen Radwegen vertraut machen.
Mein Tipp: Plane deinen Aufenthalt so, dass du die Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu Fuß miteinander verbindest. Für längere Strecken sind Metro und Bus eine gute Ergänzung. Eine Kanalrundfahrt ist außerdem eine schöne Möglichkeit, Kopenhagen aus einer anderen Perspektive zu erleben.
Tickets und Planung: Welche Fahrkarte brauchst du in Kopenhagen?
Das öffentliche Verkehrsnetz in Kopenhagen ist gut ausgebaut. Allerdings gibt es verschiedene Ticketarten, die sich je nach Aufenthaltsdauer und Anzahl der Fahrten unterscheiden.
Die wichtigsten Möglichkeiten sind:
- Einzelfahrkarten: Wenn du nur gelegentlich Bus, Metro oder Bahn nutzen möchtest, reichen einzelne Fahrkarten. Der Preis richtet sich nach den durchfahrenen Zonen.
- City Pass: Wenn du während deines Aufenthalts häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchtest, kann sich ein City Pass lohnen. Er ist für unterschiedliche Zeiträume von 24 bis 120 Stunden erhältlich und ermöglicht unbegrenzte Fahrten innerhalb des gewählten Geltungsbereichs.
- Copenhagen Card: Diese Touristenkarte kombiniert die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit dem Eintritt zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Museen. Sie kann sich lohnen, wenn du mehrere kostenpflichtige Attraktionen besuchen möchtest.
Wo kannst du Tickets kaufen?
Fahrkarten bekommst du an Automaten in den Metro- und Bahnhöfen sowie über die entsprechenden Apps.
Für die Ticketplanung sind insbesondere diese Apps interessant:
- Rejsebillet: Hier kannst du Einzelfahrkarten und City Pässe kaufen.
- Rejsekort: Eine Möglichkeit, Fahrten über die App abzurechnen. Du checkst beim Einsteigen ein und am Ende deiner Fahrt wieder aus.
Achte beim Ticketkauf auf die richtigen Tarifzonen. Kopenhagen und das Umland sind in verschiedene Zonen eingeteilt. Welche Fahrkarte du benötigst, hängt davon ab, wohin du fahren möchtest.
Wichtig: Ein gültiges Ticket muss bereits vor Fahrtantritt vorhanden sein. Bei Kontrollen können sonst empfindliche Strafgebühren anfallen.
Mein Tipp: Wenn du hauptsächlich das Zentrum erkunden möchtest, brauchst du nicht unbedingt einen mehrtägigen Fahrschein. Viele Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander. Vergleiche vorab, ob Einzelfahrkarten oder ein City Pass für deine geplanten Fahrten günstiger sind. Wenn du viele Museen und Attraktionen besuchen möchtest, solltest du zusätzlich die Copenhagen Card prüfen.
Die aktuellen Ticketarten und Preise findest du auf der offiziellen Seite des dänischen Nahverkehrs: Tickets und Fahrkarten für Kopenhagen.
Weiterführende Tipps: Kopenhagen in 2–3 Tagen
Typische Fehler vermeiden: Das solltest du vor deiner Reise wissen
Damit dein erster Besuch in Kopenhagen möglichst entspannt verläuft, gibt es einige Dinge, die du bei der Planung berücksichtigen solltest.
1. Zu viele Sehenswürdigkeiten in einen Tag packen
Kopenhagen ist zwar übersichtlich, aber es gibt viel zu entdecken. Wenn du von einer Attraktion zur nächsten hetzt, bleibt wenig Zeit, die Atmosphäre der Stadt zu genießen. Plane lieber etwas großzügiger und lasse Raum für spontane Entdeckungen.
Neben den bekannten Highlights gibt es in Kopenhagen auch weniger bekannte Ecken und schöne Geheimtipps zu entdecken. Welche Sehenswürdigkeiten sich besonders lohnen, erfährst du in meinem Beitrag Kopenhagen Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps.
2. Die Entfernungen unterschätzen
Viele Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum relativ nah beieinander. Trotzdem kommen bei einem ausgedehnten Stadtbummel schnell einige Kilometer zusammen. Bequeme Schuhe sind deshalb wichtig. Für weiter entfernte Ziele kannst du auf Metro und Bus zurückgreifen.
3. Das Parken nicht vorher planen
Wenn du mit dem eigenen Auto anreist, solltest du dich rechtzeitig über Parkmöglichkeiten informieren. Parkplätze in der Innenstadt können teuer sein. Wir haben bei unserem zweiten Besuch einen Tagesparkplatz im Q-Park Adelgade vorab online gebucht. Das war zwar nicht günstig, ersparte uns aber die Suche nach einem freien Stellplatz.
4. Die Kosten unterschätzen
Kopenhagen gehört nicht zu den günstigen europäischen Städtezielen. Besonders Restaurants, Hotels und manche Attraktionen können das Reisebudget belasten. Plane deshalb ausreichend Geld ein und informiere dich vorab über mögliche Sparmöglichkeiten.
Weitere Spartipps findest du in meinem Beitrag Kopenhagen günstig: So sparst du bei deiner Städtereise
5. Die Ticketzonen beim öffentlichen Nahverkehr übersehen
Nicht jede Fahrkarte gilt automatisch für jede Strecke. Achte beim Kauf auf den Geltungsbereich und die benötigten Zonen. Das gilt insbesondere, wenn du vom Flughafen in die Innenstadt oder ins Umland fahren möchtest.
6. Nur die bekannten Sehenswürdigkeiten besuchen
Nyhavn, die Kleine Meerjungfrau und die Königsschlösser gehören natürlich zu einem ersten Besuch dazu. Aber auch die kleineren Straßen, Hafenbereiche und weniger bekannten Stadtviertel haben ihren Reiz. Lass dich ruhig einmal ohne festes Ziel treiben.
Essen und Trinken in Kopenhagen – das solltest du probieren

Ein Besuch in Kopenhagen ist auch eine gute Gelegenheit, die dänische Küche kennenzulernen. Neben internationalen Restaurants findest du traditionelle Gerichte, kleine Bäckereien und moderne Street-Food-Märkte.
Die dänische Küche ist vielleicht nicht besonders kompliziert, bietet aber einige Spezialitäten, die du bei deiner Städtereise probieren solltest.
Smørrebrød – das dänische Butterbrot
Die belegten Roggenbrotscheiben gehören zu den bekanntesten Spezialitäten Dänemarks. Sie werden üppig mit Fisch, Fleisch, Ei oder Gemüse belegt und oft kunstvoll angerichtet.
Pølser – dänische Hotdogs
An vielen Imbissständen bekommst du die typischen dänischen Würstchen. Besonders beliebt sind Hotdogs mit Remoulade, Röstzwiebeln, Gurkenscheiben und Senf.
Frikadeller – dänische Fleischbällchen
Die gebratenen Hackfleischbällchen sind ein traditionelles Gericht und werden häufig mit Kartoffeln, Gemüse oder einer braunen Soße serviert.
Kanelsnegle – dänische Zimtschnecken
Die süßen Hefeschnecken mit Zimt gehören zu den Klassikern in dänischen Bäckereien. Perfekt für eine kleine Pause beim Stadtbummel.
Wienerbrød – dänisches Plundergebäck

Das buttrige Gebäck gibt es in vielen Varianten, beispielsweise mit Cremefüllung, Marzipan oder Zuckerguss. Ein Besuch in einer traditionellen Bäckerei lohnt sich.
Street Food und Restaurants in Kopenhagen
Wenn du gerne verschiedene Gerichte probierst, solltest du auch einen der Street-Food-Märkte besuchen.
Wir waren bei unserem zweiten Besuch im Broens Street Food. Der Markt liegt direkt am Wasser, gegenüber von Nyhavn, und ist über die Fußgänger- und Fahrradbrücke Inderhavnsbroen erreichbar. Hier gibt es verschiedene Essensstände mit internationaler Küche und Sitzmöglichkeiten im Freien.
Gerade bei schönem Wetter ist das ein schöner Ort, um eine Pause einzulegen und das besondere Hafenflair zu genießen.
Weitere Restaurantempfehlungen und Tipps zum Essen gehen findest du in unserem separaten Beitrag: Restauranttipps für Kopenhagen – wo du gut essen kannst.
Beste Reisezeit für deinen Besuch in Kopenhagen
Kopenhagen ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Welche Reisezeit sich am besten eignet, hängt davon ab, was du während deines Aufenthalts unternehmen möchtest.
Frühling in Kopenhagen
Im Frühling erwacht die Stadt langsam aus dem Winter. Die Parks und Gärten werden grüner, die Temperaturen steigen und die Tage werden länger. Besonders ab April und Mai macht es wieder mehr Spaß, draußen unterwegs zu sein und die Stadt zu Fuß zu erkunden.
Sommer in Kopenhagen
Die Sommermonate Juni, Juli und August sind besonders beliebt für eine Städtereise. Die Tage sind lang, die Temperaturen meist angenehm und das Leben spielt sich viel draußen ab. Restaurants öffnen ihre Außenterrassen, die Hafenbereiche werden belebt und eine Bootsfahrt durch die Kanäle macht bei schönem Wetter besonders viel Spaß.
Allerdings musst du in dieser Zeit auch mit mehr Besuchern und höheren Hotelpreisen rechnen.
Herbst in Kopenhagen
Im September und Oktober wird es ruhiger. Die Temperaturen sind meist noch angenehm für einen Stadtbummel, auch wenn du mit wechselhaftem Wetter rechnen solltest. Die Parks zeigen sich in herbstlichen Farben und die Stadt bekommt eine etwas andere Atmosphäre.
Winter in Kopenhagen
Im Winter sind die Tage kurz und die Temperaturen können recht kühl werden. Dafür hat Kopenhagen gerade in der Vorweihnachtszeit einen besonderen Reiz. Der Weihnachtsmarkt im Tivoli und die festlich beleuchteten Straßen sorgen für eine gemütliche Stimmung.
Mein Tipp: Wenn du Kopenhagen zum ersten Mal besuchen möchtest und möglichst viel draußen unternehmen willst, bieten sich die Monate Mai bis September an. Wir waren im Juni dort und hatten damit eine schöne Zeit für unsere Stadtbesichtigungen.
Ausführlichere Informationen zu Temperaturen, Niederschlägen und den einzelnen Jahreszeiten findest du in unserem Beitrag Beste Reisezeit für Kopenhagen – wann lohnt sich ein Besuch?
Orientierung in Kopenhagen: Wo solltest du wohnen?

Die Wahl der Unterkunft kann einen großen Einfluss auf deine Städtereise haben. Gerade wenn du nur drei oder vier Tage in Kopenhagen verbringst, ist eine gute Lage praktisch. So sparst du Zeit bei der Anfahrt zu den Sehenswürdigkeiten und kannst vieles zu Fuß erreichen.
Kopenhagen ist in verschiedene Stadtviertel unterteilt, die jeweils ihren eigenen Charakter haben.
Indre By – mitten im historischen Zentrum
Indre By ist die historische Innenstadt und für einen ersten Besuch besonders interessant. Hier befinden sich viele bekannte Sehenswürdigkeiten, darunter Nyhavn, Kongens Nytorv, Schloss Christiansborg und die Einkaufsstraße Strøget.
Wenn du möglichst viel zu Fuß erkunden möchtest und gerne zentral wohnst, ist dieses Viertel eine gute Wahl. Allerdings sind die Übernachtungspreise hier häufig höher als in den etwas außerhalb gelegenen Stadtteilen.
Vesterbro – lebendig und zentral
Vesterbro liegt westlich des Hauptbahnhofs und ist ein lebendiges Viertel mit zahlreichen Restaurants, Cafés und Bars. Auch der Tivoli ist von hier aus gut erreichbar.
Durch die Nähe zum Hauptbahnhof ist Vesterbro besonders praktisch, wenn du mit der Bahn anreist oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchtest.
Christianshavn – Wohnen am Wasser
Christianshavn liegt auf der anderen Seite des Innenhafens und ist von Kanälen, historischen Häusern und Hausbooten geprägt.
Wenn du die besondere Wasseratmosphäre Kopenhagens magst, könnte dir dieses Viertel gefallen. Auch die Freistadt Christiania befindet sich hier.
Nørrebro – etwas abseits des touristischen Zentrums
Nørrebro liegt nordwestlich der Innenstadt und ist ein multikulturelles Viertel mit vielen kleinen Geschäften, Cafés und Restaurants. Hier geht es etwas weniger touristisch zu als im historischen Zentrum.
Mit Metro und Bus bist du trotzdem gut an die Innenstadt angebunden.
Mein Tipp: Für einen ersten Besuch mit wenigen Übernachtungen würde ich eine Unterkunft in Indre By oder Vesterbro wählen. Wenn du etwas ruhiger und außerhalb des touristischen Zentrums wohnen möchtest, sind auch Christianshavn oder Nørrebro interessant.
Weitere Informationen und konkrete Unterkunftsempfehlungen findest du in unserem Beitrag Hotels in Kopenhagen – die besten Stadtteile und Unterkunftstipps.
Fazit: Kopenhagen entspannt entdecken
Eine Städtereise nach Kopenhagen lässt sich mit etwas Planung wunderbar entspannt gestalten. Die dänische Hauptstadt ist übersichtlich, gut erschlossen und bietet eine interessante Mischung aus historischen Sehenswürdigkeiten, moderner Architektur und einer ganz besonderen Atmosphäre am Wasser.
Für deinen ersten Besuch würde ich mindestens drei bis vier Tage einplanen. So bleibt genügend Zeit für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, eine Kanalrundfahrt, einen gemütlichen Stadtbummel und vielleicht auch einen Abstecher in eines der weniger bekannten Viertel.
Wenn du mit dem Auto anreist, solltest du dich vorab für eine Route über den Großen Belt oder die Fähre von Fehmarn entscheiden und auch die Parkmöglichkeiten im Blick behalten. Innerhalb der Stadt kommst du gut zu Fuß, mit der Metro oder dem Fahrrad voran.
Mein wichtigster Tipp ist allerdings: Nimm dir Zeit! Kopenhagen ist keine Stadt, die man möglichst schnell abhaken sollte. Genieße die Spaziergänge entlang der Kanäle, setze dich in ein Café oder beobachte einfach das Treiben am Hafen. Gerade diese kleinen Momente machen für mich den besonderen Reiz der dänischen Hauptstadt aus.






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