Kopenhagen gilt als eine der teureren Städte Europas. Gerade Restaurants, Hotels und Eintrittspreise können das Reisebudget schnell belasten. Trotzdem musst du nicht auf die schönsten Erlebnisse verzichten, wenn du die dänische Hauptstadt besuchen möchtest. Mit ein wenig Planung kannst du auch Kopenhagen günstig entdecken und dabei eine Menge sehen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, bei einer Städtereise nach Kopenhagen Geld zu sparen: Du kannst kostenlose Sehenswürdigkeiten besuchen, viele Wege zu Fuß zurücklegen, beim Essen auf Bäckereien und Streetfood setzen oder mit der richtigen City Card Eintritt und Fahrtkosten kombinieren. Auch bei der Wahl der Unterkunft und der Reisezeit lässt sich einiges herausholen.
In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Spartipps sich wirklich lohnen. Wir schauen uns die Copenhagen Card mit ihren beiden Varianten für mehr als 40 beziehungsweise 80 Attraktionen an, vergleichen sie mit normalen Fahrkarten und nehmen auch das Kombiticket für Bus und Boot unter die Lupe. Außerdem findest du Tipps für günstiges Essen, preiswerte Unterkünfte und kostenlose Aktivitäten. So kannst du dein Reisebudget besser planen und Kopenhagen genießen, ohne unnötig viel Geld auszugeben.
📖 Inhalt – Kopenhagen günstig
- Was kostet eine Städtereise nach Kopenhagen?
- Copenhagen Card: Wann lohnen sich die beiden Varianten?
- City Pass oder Einzelticket: Günstig mit Bus, Metro und Bahn unterwegs
- Bus und Boot im Kombiticket: Lohnt sich das Angebot?
- Kopenhagen kostenlos entdecken: Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten ohne Eintritt
- Günstig essen in Kopenhagen: So schonst du dein Reisebudget
- Bei Hotels und Unterkünften sparen
- Kopenhagen günstig erleben: Weitere Spartipps
- Für wen lohnt sich welche Sparmöglichkeit?
- Fazit: So kannst du Kopenhagen günstig besuchen
Was kostet eine Städtereise nach Kopenhagen?
Kopenhagen ist kein besonders günstiges Reiseziel. Vor allem Übernachtungen, Restaurantbesuche und Eintrittspreise können das Reisebudget schnell belasten. Wie viel du tatsächlich ausgibst, hängt allerdings stark von deinem Reisestil ab.

Wer in einem Hostel übernachtet, sich selbst versorgt und hauptsächlich kostenlose Sehenswürdigkeiten besucht, kommt deutlich günstiger durch den Aufenthalt als jemand, der ein komfortables Hotel bucht, regelmäßig essen geht und mehrere Museen und Attraktionen besichtigt.
Mit diesen Tageskosten kannst du rechnen
Die folgende Übersicht gibt dir eine grobe Orientierung für die täglichen Ausgaben pro Person. Die Beträge sind Richtwerte und keine festen Preise. Sie hängen unter anderem von der Reisezeit, der Unterkunft und deinen persönlichen Vorlieben ab.
| Reisestil | Was ist enthalten? | Pro Tag ca. |
|---|---|---|
| Sparsam | Hostel oder einfache Unterkunft, günstige Mahlzeiten, kostenlose Aktivitäten | 700 DKK |
| Mittelklasse | Hotel, Restaurantbesuche, öffentliche Verkehrsmittel und einige kostenpflichtige Attraktionen | 1.800 DKK |
| Komfortabel | Gehobenes Hotel, häufige Restaurantbesuche, mehrere Attraktionen und zusätzliche Aktivitäten | 4.500 DKK |
Die Angaben verstehen sich pro Person und Tag. An- und Abreise sind nicht enthalten. Je nach Saison und Unterkunft können die tatsächlichen Kosten deutlich abweichen.
Wo wird es in Kopenhagen besonders teuer?
- Unterkunft: Hotels im Zentrum und in beliebten Stadtteilen sind häufig teuer. Gerade in den Sommermonaten und zur Adventszeit solltest du frühzeitig buchen.
- Essen: Ein einfaches Essen kann bereits etwa 140 bis 160 DKK kosten. Für ein dreigängiges Menü in einem Restaurant der mittleren Preisklasse solltest du ungefähr 350 bis 450 DKK pro Person einplanen.
- Sehenswürdigkeiten: Für viele Museen, Schlösser und Attraktionen werden Eintrittspreise zwischen etwa 100 und 200 DKK fällig.
- Öffentliche Verkehrsmittel: Eine einfache Fahrkarte kostet je nach Strecke und Tarifzone ab etwa 24 DKK.
Muss Kopenhagen wirklich so teuer sein?
Nein! Du kannst in Kopenhagen erstaunlich viel unternehmen, ohne dafür Eintritt bezahlen zu müssen. Viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen im Freien und lassen sich bei einem Spaziergang miteinander verbinden. Auch Parks, Hafenpromenaden und einige Museen sind kostenlos zugänglich.
Ein weiterer kleiner Spartipp: Das Leitungswasser in Dänemark hat eine sehr gute Qualität und kann problemlos getrunken werden. Nimm einfach eine wiederbefüllbare Trinkflasche mit. So sparst du dir den Kauf von Wasserflaschen unterwegs.
Trinkgeld musst du ebenfalls nicht fest einplanen. In Dänemark ist es nicht verpflichtend und wird nicht in derselben Weise erwartet wie in manchen anderen Ländern.
Gerade bei einer Städtereise lohnt es sich deshalb, vorab zu überlegen, welche Sehenswürdigkeiten du unbedingt von innen sehen möchtest und welche du dir auch von außen anschauen kannst. Erst danach solltest du entscheiden, ob sich eine City Card für dich rechnet.
Copenhagen Card: Wann lohnen sich die beiden Varianten?
Wenn du möglichst viele Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen besuchen möchtest, solltest du dir die Copenhagen Card genauer ansehen. Sie bündelt zahlreiche Eintrittspreise und – je nach Variante – auch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder der Sightseeingbusse.
Es gibt zwei unterschiedliche Karten: Copenhagen Card DISCOVER und Copenhagen Card HOP. Sie sind nicht austauschbar und unterscheiden sich deutlich bei den enthaltenen Leistungen.
Copenhagen Card DISCOVER: Über 80 Attraktionen und öffentlicher Nahverkehr
Die Copenhagen Card DISCOVER ist die umfangreichere Variante. Sie ermöglicht den kostenlosen Eintritt zu mehr als 80 Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Kopenhagen und der Hauptstadtregion.
Zusätzlich kannst du während der Gültigkeit der Karte unbegrenzt die öffentlichen Verkehrsmittel in den Zonen 1 bis 99 nutzen. Dazu gehören Metro, Busse und Züge. Auch die Fahrt zwischen dem Flughafen und dem Stadtzentrum ist enthalten.
Das ist besonders praktisch, wenn du nicht nur die Innenstadt erkunden, sondern auch Ausflüge in die Umgebung unternehmen möchtest. Ziele wie Helsingør mit Schloss Kronborg, Hillerød mit Schloss Frederiksborg oder Roskilde liegen ebenfalls im Geltungsbereich.
Preise der Copenhagen Card DISCOVER für Erwachsene:
| Gültigkeit | Preis DKK | Ca. Euro |
|---|---|---|
| 24 Stunden | 589 DKK | 79 € |
| 48 Stunden | 859 DKK | 115 € |
| 72 Stunden | 1.039 DKK | 139 € |
| 96 Stunden | 1.219 DKK | 164 € |
| 120 Stunden | 1.419 DKK | 190 € |
Für Kinder und Jugendliche gelten ermäßigte Preise. Die Junior Card ist für 12- bis 15-Jährige vorgesehen. Für Kinder von 3 bis 11 Jahren gibt es eine eigene Kids Card. Diese muss zusammen mit einer Erwachsenenkarte gekauft werden. Informiere dich vor dem Kauf über die aktuellen Bedingungen.
Copenhagen Card HOP: Über 40 Attraktionen und Sightseeingbusse
Die Copenhagen Card HOP richtet sich an Besucher, die Kopenhagen gerne mit dem Hop-on-Hop-off-Bus erkunden möchten.
Sie umfasst den Eintritt zu mehr als 40 Attraktionen im Stadtzentrum sowie die unbegrenzte Nutzung der Stromma-Sightseeingbusse. Du kannst an verschiedenen Haltestellen aussteigen, Sehenswürdigkeiten besuchen und später wieder in den Bus einsteigen.
Anders als bei der DISCOVER-Karte ist der reguläre öffentliche Nahverkehr nicht enthalten. Fahrten mit Metro, normalen Bussen oder Zügen musst du zusätzlich bezahlen.
Preise der Copenhagen Card HOP für Erwachsene:
| Gültigkeit | Preis DKK | Ca. Euro |
|---|---|---|
| 24 Stunden | 600 DKK | 81 € |
| 48 Stunden | 875 DKK | 118 € |
| 72 Stunden | 1.050 DKK | 141 € |
Auch bei dieser Karte gibt es ermäßigte Preise für Kinder und Jugendliche.
Wann lohnt sich die Copenhagen Card?
Ob sich eine Copenhagen Card rechnet, hängt davon ab, wie viele kostenpflichtige Attraktionen du tatsächlich besuchen möchtest.
Ein einfaches Rechenbeispiel: Wenn du an einem Tag Schloss Rosenborg für etwa 150 DKK, Schloss Christiansborg für etwa 225 DKK und eine Kanaltour für etwa 209 DKK besuchst, kommst du zusammen bereits auf rund 584 DKK. Damit liegt der Gesamtpreis nur knapp unter dem Preis der 24-Stunden-DISCOVER-Karte von 589 DKK. Die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel wäre dann noch ein zusätzlicher Vorteil.
Auch bei einem längeren Aufenthalt kann sich die Karte lohnen. Wenn du beispielsweise an drei Tagen mehrere Sehenswürdigkeiten besuchst, können sich die regulären Eintrittspreise schnell summieren. In unserem Rechenbeispiel lagen die einzelnen Eintrittspreise zusammen bei rund 1.364 DKK. Die 72-Stunden-DISCOVER-Karte kostet dagegen 1.039 DKK. Das wäre eine Ersparnis von etwa 325 DKK – die zusätzlichen Fahrten mit Bus, Metro und Bahn noch nicht eingerechnet.
Beachte allerdings: Der Eintritt in den Tivoli ist bei der Copenhagen Card enthalten, die Fahrgeschäfte kosten extra. Auch bei anderen Attraktionen solltest du vorab prüfen, welche Leistungen genau eingeschlossen sind und ob eine Reservierung erforderlich ist.
Die aktuelle Liste der Attraktionen und die jeweiligen Bedingungen findest du in der offiziellen App beziehungsweise auf der Website der Copenhagen Card.
Mein Tipp: Kaufe die Karte nicht vorschnell. Stelle dir zuerst eine Liste mit den Sehenswürdigkeiten zusammen, die du wirklich besuchen möchtest. Addiere die Eintrittspreise und vergleiche sie mit dem Kartenpreis. So erkennst du schnell, ob sich die Investition lohnt.
Weitere Informationen und den aktuellen Preisvergleich findest du auf der offiziellen Website der Copenhagen Card.
City Pass oder Einzelticket: Günstig mit Bus, Metro und Bahn unterwegs
Wenn du nicht so viele kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest, aber häufiger mit Bus, Metro oder Bahn unterwegs bist, kann der City Pass eine gute Alternative sein.
Mit dem City Pass kannst du die öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der gewählten Tarifzonen unbegrenzt nutzen. Du musst also nicht für jede Fahrt ein neues Ticket kaufen.
City Pass Small: Für die Innenstadt und den Flughafen
Der City Pass Small gilt in den Zonen 1 bis 4. Damit deckst du das Zentrum von Kopenhagen und die Verbindung zum Flughafen ab. Für einen klassischen Städtetrip, bei dem du dich hauptsächlich in der Innenstadt aufhältst, ist das meist ausreichend.
Preise für Erwachsene:
| Gültigkeit | Preis |
|---|---|
| 24 Stunden | 100 DKK |
| 48 Stunden | 160 DKK |
| 72 Stunden | 220 DKK |
| 96 Stunden | 280 DKK |
| 120 Stunden | 340 DKK |
City Pass Large: Für Ausflüge in die Umgebung
Wenn du während deiner Städtereise auch Ausflüge in die weitere Umgebung planst, ist der City Pass Large interessant. Er gilt in den Zonen 1 bis 99 und deckt damit die gesamte Hauptstadtregion ab.
Du kannst ihn beispielsweise für Fahrten nach Helsingør, Hillerød oder Roskilde nutzen. Das ist praktisch, wenn du neben Kopenhagen auch einige der sehenswerten Orte auf Seeland besuchen möchtest.
Preise für Erwachsene:
| Gültigkeit | Preis |
|---|---|
| 24 Stunden | 200 DKK |
| 48 Stunden | 320 DKK |
| 72 Stunden | 440 DKK |
| 96 Stunden | 560 DKK |
| 120 Stunden | 680 DKK |
Wann sind Einzeltickets günstiger?
Wenn du nur gelegentlich mit Bus oder Metro fährst, können einzelne Fahrkarten günstiger sein. Eine einfache Fahrt kostet je nach Anzahl der durchfahrenen Zonen ab etwa 24 DKK. Für die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum benötigst du ein Ticket für drei Zonen.
Ein großer Vorteil: Ein reguläres Ticket gilt innerhalb der gebuchten Zonen und der jeweiligen Gültigkeitsdauer für Metro, Bus, Bahn und Hafenbus. Du kannst also während der Gültigkeit zwischen den Verkehrsmitteln wechseln.
Wo bekommst du die Fahrkarten?
Du kannst Tickets und City Pässe über die Rejsebillet-App kaufen. Außerdem gibt es Fahrkartenautomaten an Metro- und Bahnhöfen sowie am Flughafen.
Wichtig: Du musst bereits vor Fahrtantritt ein gültiges Ticket besitzen. Kaufe es also rechtzeitig und informiere dich über die jeweils geltenden Tarifzonen.
Wenn du mehr über die Anreise und den öffentlichen Nahverkehr in Kopenhagen wissen möchtest, findest du weitere Informationen in meinem Beitrag Kopenhagen für Erstbesucher: Tipps und Wissenswertes für deine Städtereise.
Bus und Boot im Kombiticket: Lohnt sich das Angebot?
Eine weitere Möglichkeit, Kopenhagen zu erkunden, ist das Kombiticket von Stromma. Es verbindet eine klassische Kanaltour mit einer Hop-on-Hop-off-Bustour. Du kannst die Stadt also sowohl vom Wasser als auch vom Land aus kennenlernen.
Das Angebot ist besonders interessant, wenn du in kurzer Zeit möglichst viele Sehenswürdigkeiten sehen möchtest und nicht alles zu Fuß erkunden willst.
Was ist im Bus-und-Boot-Ticket enthalten?
Das Kombiticket umfasst eine klassische Kanalfahrt von ungefähr einer Stunde sowie die Nutzung der Hop-on-Hop-off-Busse für 24, 48 oder 72 Stunden.
Die Busse fahren auf drei verschiedenen Linien mit mehr als 20 Haltestellen. Du kannst unterwegs aussteigen, Sehenswürdigkeiten besuchen und später wieder zusteigen.
Zu den Haltepunkten und Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem:
- Nyhavn
- Schloss Amalienborg
- Die Kleine Meerjungfrau
- Tivoli
- Christianshavn
- Christiania
- Refshaleøen
Die Kanaltour startet je nach Abfahrt am Anleger Ved Stranden oder in Nyhavn. Die Busse sind mit Audioguides in verschiedenen Sprachen ausgestattet, darunter Deutsch.
Preise für das Bus-und-Boot-Kombiticket
Die Preise sind Angaben des Anbieters und können sich je nach Buchungszeitpunkt ändern. Prüfe deshalb vor dem Kauf noch einmal den aktuellen Preis und die Abfahrtszeiten.
| Gültigkeit | Preis ab |
|---|---|
| 24 Stunden | 409 DKK |
| 48 Stunden | 419 DKK |
| 72 Stunden | 439 DKK |
Für wen lohnt sich das Kombiticket?
Das Bus-und-Boot-Ticket ist besonders praktisch, wenn du wenig Zeit hast, nicht so viel laufen möchtest oder dir einen ersten Überblick über die Stadt verschaffen willst.
Wenn du Kopenhagen dagegen gerne zu Fuß erkundest und dich hauptsächlich im Zentrum aufhältst, brauchst du den Bus möglicherweise gar nicht. Bei unserem ersten Besuch haben wir eine Kanaltour ab Gammel Strand gemacht. Danach haben wir die Innenstadt überwiegend zu Fuß erkundet. Gerade die Wege entlang des Wassers und durch die verschiedenen Viertel haben uns besonders gut gefallen.
Vergleiche deshalb vorab, ob du wirklich beide Angebote nutzen möchtest. Eine einzelne Kanaltour kann für einen ersten Überblick bereits ausreichen.
Kopenhagen kostenlos entdecken: Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten ohne Eintritt
Du musst in Kopenhagen nicht ständig Eintritt bezahlen, um die Stadt kennenzulernen. Viele der schönsten Orte liegen im Freien und lassen sich wunderbar bei einem Spaziergang entdecken. Gerade wenn du dein Reisebudget schonen möchtest, solltest du diese kostenlosen Möglichkeiten nutzen.
Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten kostenlos erleben

Einige der berühmtesten Orte Kopenhagens kannst du ganz ohne Eintritt besuchen:
- Nyhavn: Die bunten Häuser am alten Hafen gehören zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt. Ein Spaziergang entlang des Kanals ist kostenlos – nur für einen Restaurantbesuch solltest du etwas mehr Budget einplanen.
- Die Kleine Meerjungfrau: Die berühmte Bronzefigur sitzt auf einem Felsen an der Uferpromenade und ist frei zugänglich.
- Amalienborg: Der Schlossplatz mit den vier Palais ist öffentlich zugänglich. Besonders interessant ist die Wachablösung der königlichen Leibgarde, die normalerweise täglich um die Mittagszeit stattfindet. Informiere dich vor Ort über mögliche Änderungen.
- Kastellet: Die sternförmige Festungsanlage ist eine schöne grüne Oase mitten in der Stadt. Du kannst über die Wege spazieren und die historischen Gebäude von außen betrachten.
- Strøget: Die bekannte Einkaufsstraße ist ideal für einen Stadtbummel. Auch wenn die Schaufenster zum Einkaufen einladen, kostet das Flanieren natürlich nichts.
- Kongens Nytorv: Der große Platz ist ein guter Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch die Innenstadt. Von hier erreichst du unter anderem Nyhavn und die Einkaufsstraßen.
- Christiansborg: Der Turm von Schloss Christiansborg kann kostenlos besucht werden. Die Öffnungszeiten und möglichen Zugangsbeschränkungen solltest du vor deinem Besuch prüfen.
- Die Königliche Bibliothek: Auch die öffentlich zugänglichen Bereiche des modernen Bibliotheksgebäudes Black Diamond sind einen Besuch wert.
Parks, Wasser und schöne Spaziergänge

Kopenhagen ist eine Stadt am Wasser. Gerade die Uferpromenaden, Hafenbereiche und Grünanlagen bieten viele Möglichkeiten, einen Tag ohne große Ausgaben zu verbringen.
Besonders schön sind:
- Kongens Have: Der Königsgarten liegt direkt am Schloss Rosenborg und ist eine beliebte Grünanlage im Zentrum.
- Frederiksberg Have: Der weitläufige Park mit seinen Wasserflächen und alten Bäumen lädt zu einem Spaziergang ein.
- Fælledparken: Eine große Parkanlage, die besonders bei Einheimischen beliebt ist.
- Die Kopenhagener Seen: Die drei Seen westlich des Zentrums sind ideal für einen längeren Spaziergang.
- Die Hafenpromenade: Entlang des Wassers kannst du moderne Architektur, historische Gebäude und das maritime Leben der Stadt entdecken.
Wenn du im Sommer unterwegs bist, kannst du außerdem die ausgewiesenen Hafenbäder und Badebereiche nutzen. Dazu gehören beispielsweise Islands Brygge und weitere offizielle Badestellen. Bade nur in den gekennzeichneten Bereichen und achte auf aktuelle Hinweise zur Wasserqualität.
Auch Amager Strandpark ist ein schönes Ziel, wenn du etwas Zeit am Wasser verbringen möchtest.
Kostenlose Museen und freie Eintrittstage

Einige Museen in Kopenhagen kannst du kostenlos besuchen. Bei anderen gibt es bestimmte Tage oder Zeiten mit freiem Eintritt.
Dazu gehören unter anderem:
- Davids Samling: Die Sammlung mit islamischer Kunst und europäischer Kunst ist ganzjährig kostenlos zugänglich.
- Thorvaldsens Museum: Mittwochs ist der Eintritt frei.
- Museum of Copenhagen: Auch das Stadtmuseum bietet mittwochs freien Eintritt.
- Glyptoteket: Am letzten Mittwoch des Monats ist der Eintritt frei.
- Nikolaj Kunsthal: Hier gibt es an bestimmten Mittwochabenden freien Eintritt.
Die Regelungen können sich ändern. Prüfe deshalb vor deinem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten und Eintrittsbedingungen auf der Website des jeweiligen Museums.
CopenPay: Nachhaltiges Verhalten wird belohnt
Eine besondere Initiative ist CopenPay. Dabei werden Besucher für nachhaltige Aktivitäten mit kleinen Belohnungen oder Vergünstigungen motiviert. Dazu können beispielsweise das Fahrradfahren, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Teilnahme an lokalen Umweltaktionen gehören.
Je nach teilnehmendem Partner gibt es unterschiedliche Angebote – etwa Rabatte, kostenlose Aktivitäten oder kleine Extras. Die Aktionen und Belohnungen wechseln allerdings. Schau deshalb vor deiner Reise auf der offiziellen Website nach, welche Möglichkeiten während deines Aufenthalts tatsächlich angeboten werden.
CopenPay ist keine klassische Rabattkarte, kann aber eine schöne Gelegenheit sein, Kopenhagen auf eine etwas andere Weise kennenzulernen und dabei den einen oder anderen Euro zu sparen.
Ein kostenloser Spaziergang durch Kopenhagen
Wenn du die Stadt auf eigene Faust erkunden möchtest, kannst du mehrere bekannte Sehenswürdigkeiten zu einem schönen Rundgang verbinden:
Kongens Nytorv – Nyhavn – Königliche Bibliothek – Hafenpromenade – Amalienborg – Kastellet – Kleine Meerjungfrau
Die Strecke führt dich an historischen Gebäuden, modernen Bauwerken und schönen Plätzen am Wasser vorbei. Du kannst dir so viel Zeit nehmen, wie du möchtest, und unterwegs immer wieder kleine Abstecher machen.
Bei unserem Besuch im Juni haben wir genau diese Mischung aus Wasser, historischen Gebäuden und moderner Architektur besonders genossen. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, und gerade die Spaziergänge entlang des Hafens gehören für mich zu den schönsten Erlebnissen.
Weitere Ideen und ausführliche Beschreibungen findest du in meinem Beitrag Kopenhagen Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps: Die schönsten Orte der Stadt.
Günstig essen in Kopenhagen: So schonst du dein Reisebudget
In Kopenhagen kann ein Restaurantbesuch schnell ins Geld gehen. Das heißt aber nicht, dass du bei deiner Städtereise ständig teuer essen gehen musst. Mit Bäckereien, Supermärkten, kleinen Imbissen und den Streetfood-Märkten gibt es einige Möglichkeiten, den Hunger zu stillen, ohne das Reisebudget übermäßig zu belasten.
Besonders praktisch finde ich die Mischung: morgens ein frisches Gebäck vom Bäcker, mittags ein Smørrebrød oder etwas vom Streetfood-Markt und abends vielleicht eine selbst zubereitete Mahlzeit in der Ferienwohnung. So kannst du auch die dänische Küche kennenlernen, ohne jeden Tag ein Restaurant besuchen zu müssen.
Frühstück und Mittagessen vom Bäcker
Eine gute Möglichkeit, in Kopenhagen Geld zu sparen, sind die zahlreichen Bäckereien. Hier bekommst du neben den typisch dänischen Teilchen auch belegte Brötchen, Sandwiches und kleine Snacks. Besonders bekannt ist das Wienerbrød – ein buttriges Plundergebäck, das es in vielen verschiedenen Varianten gibt.

Für ein Frühstück oder ein unkompliziertes Mittagessen ist das eine praktische Alternative zum Café oder Restaurant. Allerdings sind nicht alle Bäckereien günstig: Gerade angesagte Cafés und bekannte Bäckereiketten können durchaus höhere Preise verlangen. Ein Preisvergleich lohnt sich also.
Wenn du eine Unterkunft mit Küche gebucht hast, kannst du dein Frühstück auch im Supermarkt einkaufen und den Tag ganz entspannt beginnen.
Supermärkte: Eine günstige Alternative zum Restaurant
Wer nicht jede Mahlzeit auswärts essen möchte, findet in Kopenhagen viele Supermärkte. Besonders die Discounter Netto, Rema 1000 und Lidl eignen sich für den täglichen Einkauf. Auch bei Føtex und 365discount findest du Lebensmittel und Snacks für unterwegs.
Neben Brot, Käse und Aufschnitt gibt es häufig fertige Sandwiches, Salate und kleine Mahlzeiten zum Mitnehmen. Eine schöne Idee ist es, sich Zutaten für ein eigenes Smørrebrød zu besorgen. Dafür brauchst du lediglich dänisches Roggenbrot (Rugbrød) und einen Belag deiner Wahl.
Gerade an sonnigen Tagen kannst du dein Essen dann am Hafen, in einem der Parks oder an den Seen genießen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch eine schöne Möglichkeit, die Stadt einmal ganz entspannt zu erleben.
Streetfood in Kopenhagen: Lecker essen ohne großes Restaurantbudget
Streetfood-Märkte gehören zu den beliebten Treffpunkten in Kopenhagen. Sie bieten eine große Auswahl an internationalen Gerichten und sind besonders praktisch, wenn jeder etwas anderes essen möchte. Ganz automatisch günstig ist Streetfood allerdings nicht. Die Preise unterscheiden sich je nach Stand und Gericht. Trotzdem kannst du hier oft flexibler entscheiden als in einem klassischen Restaurant.
Broens Street Food – direkt am Hafen
Broens Street Food liegt auf Christianshavn, direkt gegenüber von Nyhavn und neben der Inderhavnsbroen. Der Markt ist damit ideal für eine Pause während eines Stadtbummels. Von der Brücke aus hast du einen schönen Blick auf das Wasser und die umliegenden Gebäude.
Wir haben Broens Street Food bei unserem zweiten Besuch in Kopenhagen besucht. Nachdem wir von Charlottenborg über die Inderhavnsbroen gelaufen waren, bot sich ein Abstecher geradezu an. Die Lage am Wasser macht den Ort besonders reizvoll.
Das Angebot wechselt und reicht von internationalen Streetfood-Gerichten bis zu kleinen Snacks. Broens ist außerdem saisonal geprägt: Im Winter verwandelt sich das Gelände in eine Eisbahn mit winterlichem Angebot und Streetfood. Wenn du gezielt wegen der Essensstände kommst, solltest du vorher die aktuellen Öffnungszeiten prüfen.
Reffen – Streetfood auf dem ehemaligen Werftgelände
Reffen liegt auf der Halbinsel Refshaleøen und ist einer der bekanntesten Streetfood-Märkte Kopenhagens. Auf dem weitläufigen Gelände mit zahlreichen Essensständen und Sitzgelegenheiten direkt am Wasser findest du Gerichte aus vielen verschiedenen Ländern.
Das Angebot reicht von Burgern und Tacos über asiatische Küche bis zu vegetarischen und veganen Speisen. Reffen ist nicht nur ein Ort zum Essen, sondern auch ein Treffpunkt mit Veranstaltungen, Musik und einer besonderen Atmosphäre.
Die Anfahrt gehört allerdings zur Planung dazu: Reffen liegt etwas außerhalb des historischen Zentrums. Du erreichst den Markt unter anderem mit dem Bus oder den Hafenbussen.
Wichtig für deine Reiseplanung: Reffen hat saisonale Öffnungszeiten. Die reguläre Streetfood-Saison läuft vor allem in den wärmeren Monaten. Es gibt außerdem besondere Herbstveranstaltungen. Informiere dich deshalb vor deinem Besuch über den aktuellen Saisonstart und die Öffnungszeiten.
Torvehallerne – Genuss mitten in der Stadt
Die Torvehallerne liegen in der Nähe des Bahnhofs Nørreport und sind eine gute Adresse, wenn du verschiedene Lebensmittel und Spezialitäten entdecken möchtest. In den beiden Markthallen findest du zahlreiche Stände mit Fisch, Käse, Gebäck, Kaffee, Delikatessen und zubereiteten Gerichten.
Hier kannst du dir beispielsweise ein Smørrebrød holen oder dich durch verschiedene kleine Köstlichkeiten probieren. Die Torvehallerne sind allerdings eher ein Feinschmeckermarkt als ein klassischer Billig-Imbiss. Nicht jeder Stand ist preiswert. Wenn du auf dein Budget achten möchtest, solltest du die Angebote vergleichen und dich nicht von den vielen Leckereien zu einem größeren Einkauf verleiten lassen.
Ein Vorteil ist, dass die Markthallen ganzjährig geöffnet sind und sich deshalb auch bei schlechtem Wetter für eine Essenspause eignen.
Typisch dänisch essen und dabei sparen
Du möchtest während deiner Städtereise auch die dänische Küche kennenlernen? Dann musst du dafür nicht unbedingt ein teures Restaurant besuchen.

Ein Klassiker ist Smørrebrød, das belegte Roggenbrot. Es wird mit ganz unterschiedlichen Zutaten serviert, zum Beispiel mit Hering, Ei, Kartoffeln, Roastbeef oder Fisch. In manchen kleineren Geschäften und Imbissen kannst du einzelne Stücke kaufen. Das ist oft günstiger als ein umfangreiches Essen im Restaurant.
Auch ein dänischer Hotdog ist eine unkomplizierte Möglichkeit für eine kleine Mahlzeit zwischendurch. Die Würstchen werden traditionell mit Röstzwiebeln, Remoulade, Senf und Gurkenscheiben serviert.
Wenn du lieber warm isst, lohnt sich ein Blick auf die Mittagsangebote. Manche Restaurants bieten mittags günstigere Gerichte oder kleinere Speisekarten an. Achte dabei auf Begriffe wie frokost (Mittagessen) oder dagens ret (Tagesgericht).
Ein paar einfache Spartipps für Essen und Trinken
- Leitungswasser trinken: Das Leitungswasser in Kopenhagen ist von guter Qualität. Nimm eine wiederbefüllbare Trinkflasche mit, statt ständig Wasser in Flaschen zu kaufen.
- Mittags statt abends essen gehen: Manche Restaurants bieten zur Mittagszeit günstigere Gerichte oder Menüs an.
- Getränke bewusst auswählen: Kaffee, Softdrinks und vor allem alkoholische Getränke können die Rechnung deutlich erhöhen.
- Nicht direkt am Nyhavn essen: Die Restaurants an der beliebten Hafenpromenade sind vor allem wegen ihrer Lage gefragt. Für ein günstigeres Essen lohnt sich ein Blick in die Seitenstraßen oder in andere Stadtviertel.
- Selbstversorgung einplanen: Wenn deine Unterkunft eine Küche hat, kannst du zumindest Frühstück und einige Mahlzeiten selbst zubereiten.
Wenn du noch mehr Ideen für Restaurants, besondere Lokale und typische dänische Spezialitäten suchst, findest du sie in meinem Beitrag Restauranttipps für Kopenhagen: Gut essen für jedes Budget.
Bei Hotels und Unterkünften sparen
Die Übernachtung ist neben der Anreise oft der größte Kostenpunkt einer Städtereise nach Kopenhagen. Gerade im Zentrum können Hotelzimmer ziemlich teuer sein. Trotzdem musst du nicht unbedingt weit außerhalb übernachten, um Geld zu sparen. Entscheidend ist, die richtige Lage zu finden und bei der Unterkunft ein wenig flexibel zu sein.
Nicht unbedingt mitten im Zentrum übernachten
Ein Hotel direkt am Nyhavn oder in der historischen Altstadt ist natürlich praktisch, aber häufig auch entsprechend teuer. Wenn du bereit bist, ein paar Minuten länger mit der Metro oder dem Bus zu fahren, findest du in anderen Stadtteilen oft günstigere Unterkünfte.
Besonders interessant sind diese Viertel:
- Vesterbro: Das Viertel westlich des Hauptbahnhofs ist eine gute Alternative zur Altstadt. Du erreichst viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß und hast eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Außerdem gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants und kleinere Geschäfte.
- Nørrebro: Hier geht es etwas lebhafter und weniger touristisch zu. Das Viertel ist bekannt für seine multikulturelle Atmosphäre, kleine Läden und Restaurants. Mit Bus oder Metro bist du schnell im Zentrum.
- Amager: Südlich des Zentrums findest du ebenfalls Unterkünfte, die preislich interessant sein können. Achte hier besonders auf die Entfernung zur Metrostation, damit du nicht jeden Tag viel Zeit für die Fahrt verlierst.
- Ørestad: Der moderne Stadtteil liegt weiter außerhalb der historischen Innenstadt, ist aber gut an die Metro angebunden. Wenn du vor allem eine preiswerte Unterkunft suchst und auf eine zentrale Lage verzichten kannst, lohnt sich ein Blick auf die Angebote.
Mein Tipp: Vergleiche nicht nur den Übernachtungspreis, sondern rechne auch die Fahrtkosten und die zusätzliche Zeit für den Weg ins Zentrum mit ein. Ein vermeintliches Schnäppchen am Stadtrand ist nicht automatisch die günstigste Lösung.
Hostels, Budgethotels oder Ferienwohnung?
In Kopenhagen gibt es unterschiedliche Unterkunftsarten für kleinere Reisebudgets.
Hostels: Wenn du allein oder mit kleinem Budget unterwegs bist, sind Hostels häufig die günstigste Möglichkeit. Neben Schlafsälen gibt es in vielen Häusern auch private Zimmer. Gemeinschaftsküchen helfen zusätzlich, die Ausgaben für Mahlzeiten zu reduzieren.
Budgethotels: Einfache Hotels bieten oft kleine, funktional eingerichtete Zimmer. Gerade für einen kurzen Städtetrip, bei dem du ohnehin den ganzen Tag unterwegs bist, kann das völlig ausreichen. In Kopenhagen findest du beispielsweise Häuser der Ketten Cabinn und Wakeup Copenhagen.
Ferienwohnungen und Aparthotels: Wenn du mehrere Tage bleibst oder zu zweit beziehungsweise mit der Familie reist, kann eine Unterkunft mit eigener Küche interessant sein. Du kannst selbst frühstücken und musst nicht jede Mahlzeit auswärts bezahlen. Vergleiche dabei aber unbedingt den Gesamtpreis inklusive Endreinigung, Servicegebühren und eventueller Zusatzkosten.
Campingplätze: In den wärmeren Monaten kann auch ein Campingplatz eine preiswerte Alternative sein. Das Angebot ist besonders für Reisende mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen interessant. Allerdings solltest du die Fahrt ins Zentrum und die Kosten für den Nahverkehr in deine Rechnung einbeziehen.
Früh buchen und Reisezeit vergleichen
Die Hotelpreise in Kopenhagen schwanken je nach Saison und Nachfrage teilweise erheblich. Besonders in den Sommermonaten und rund um größere Veranstaltungen kann es teuer werden. Wenn du zeitlich flexibel bist, lohnt sich ein Vergleich mit den ruhigeren Monaten.
Buche möglichst früh, vor allem wenn du im Sommer oder zur Adventszeit reisen möchtest. Bei vielen Unterkünften kannst du zunächst eine Rate mit kostenloser Stornierung wählen und später noch einmal die Preise vergleichen. Achte dabei genau auf die jeweiligen Stornierungsbedingungen.
Auch ein Blick auf die Wochentage kann sich lohnen: Je nach Hotel und Reisezeit können die Preise für Wochenenden oder bestimmte Veranstaltungstermine deutlich höher ausfallen.
Frühstück und Parken nicht vergessen
Ein günstiges Zimmer ist nicht automatisch ein günstiger Aufenthalt. Prüfe deshalb vor der Buchung, welche Leistungen bereits enthalten sind.
- Frühstück: Wird es extra berechnet, kann ein tägliches Frühstück im Hotel das Reisebudget deutlich erhöhen. Ein Zimmer ohne Frühstück kann sich lohnen, wenn du ohnehin lieber beim Bäcker oder in einem Café frühstückst.
- Parkplatz: Wenn du mit dem Auto anreist, solltest du unbedingt die Parkgebühren des Hotels prüfen. Parken in Kopenhagen kann teuer werden. Manchmal ist es günstiger, das Auto außerhalb des Zentrums abzustellen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
- Küche: Eine kleine Küchenzeile oder Gemeinschaftsküche kann bei einem längeren Aufenthalt bares Geld sparen.
- Lage zur Metro: Eine Unterkunft in der Nähe einer Metrostation ist oft praktischer als ein vermeintlich günstigeres Hotel mit schlechter Verkehrsanbindung.
Wenn du konkrete Unterkunftstipps suchst, stelle ich dir in meinem Beitrag Hotels in Kopenhagen: Die besten Stadtteile und Unterkunftstipps verschiedene Viertel und Hotels für unterschiedliche Budgets vor.
Kopenhagen günstig erleben: Weitere Spartipps
Neben den großen Kostenpunkten wie Unterkunft, Essen und Eintrittsgeldern gibt es noch einige kleinere Dinge, mit denen du dein Reisebudget in Kopenhagen schonen kannst. Oft macht gerade die Summe dieser Kleinigkeiten einen Unterschied.
Besonders wichtig ist, dass du deine Ausflüge und Besichtigungen ein wenig planst. So vermeidest du unnötige Wege, zusätzliche Fahrkarten und spontane Ausgaben.
Sehenswürdigkeiten nach Stadtteilen planen
Kopenhagen lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Viele Sehenswürdigkeiten liegen relativ nah beieinander. Wenn du deine Besichtigungen nach Stadtteilen zusammenstellst, sparst du dir unnötige Wege und zusätzliche Fahrten mit Bus oder Metro.
Ein Beispiel: Rund um Kongens Nytorv kannst du Nyhavn, Amalienborg und die Marmorkirche miteinander verbinden. Ein anderer Spaziergang führt dich vom Schloss Rosenborg durch den Kongens Have zur Markthalle Torvehallerne. Auch Christianshavn lässt sich gut an einem Tag mit einem Besuch der Hafenpromenade und der Streetfood-Märkte verbinden.
So entdeckst du unterwegs oft noch kleine Gassen, Plätze und schöne Ecken, die bei einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht an dir vorbeigehen.
Wenn du deine Besichtigungen genauer planen möchtest, findest du in meinem Beitrag [Kopenhagen in 2–3 Tagen: Sehenswürdigkeiten und Ausflüge] weitere Routenvorschläge.
Fahrrad statt Bus und Metro?
Kopenhagen gilt als Fahrradstadt. Viele Einheimische fahren täglich mit dem Rad, und das gut ausgebaute Radwegenetz macht das Fahrrad auch für Besucher interessant. Wenn du gerne Rad fährst und dich im Stadtverkehr sicher fühlst, kannst du damit einige Strecken bequem zurücklegen.

Allerdings solltest du die Kopenhagener Radwege nicht unterschätzen. Sie sind teilweise stark frequentiert, und es gibt feste Verkehrsregeln und Handzeichen. Wenn du mit dem Rad unterwegs bist, solltest du dich vorher damit vertraut machen. Für uns war das Fahrrad bei unseren Besuchen keine Notwendigkeit: Wir haben die Innenstadt überwiegend zu Fuß erkundet.
Vergleiche außerdem die Kosten für einen Miettag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Fahrrad ist nicht automatisch günstiger, vor allem wenn du nur kurze Strecken zurücklegen möchtest.
CopenPay: Belohnungen für nachhaltiges Reisen
Eine interessante Initiative ist CopenPay. Dabei werden Besucher für bestimmte nachhaltige Aktivitäten mit kleinen Belohnungen oder Vergünstigungen motiviert. Dazu können beispielsweise das Fahrradfahren, die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder die Teilnahme an lokalen Umweltaktionen gehören.
Je nach teilnehmendem Partner gibt es unterschiedliche Angebote – etwa Rabatte, kostenlose Aktivitäten oder kleine Extras. Die Aktionen und Belohnungen wechseln allerdings. Schau deshalb vor deiner Reise auf der offiziellen Website nach, welche Möglichkeiten während deines Aufenthalts tatsächlich angeboten werden.
CopenPay ist keine klassische Rabattkarte, kann aber eine schöne Gelegenheit sein, Kopenhagen auf eine etwas andere Weise kennenzulernen und dabei den einen oder anderen Euro zu sparen.
Mit Karte bezahlen und Gebühren vermeiden
In Kopenhagen kannst du fast überall mit Karte bezahlen. Bargeld benötigst du im Alltag nur selten. Trotzdem solltest du vor der Reise prüfen, ob deine Bank für Zahlungen in dänischen Kronen Gebühren verlangt.
Wenn das Kartenlesegerät dich fragt, ob du in Euro oder dänischen Kronen bezahlen möchtest, ist es in der Regel günstiger, die Landeswährung zu wählen. Bei einer Umrechnung in Euro durch den Zahlungsanbieter können zusätzliche Kosten entstehen.
Auch Trinkgeld musst du nicht fest einplanen. In Dänemark ist es nicht verpflichtend und wird nicht in derselben Weise erwartet wie in manchen anderen Ländern. Wenn du mit dem Service besonders zufrieden bist, kannst du natürlich freiwillig etwas geben.
Auf das Auto verzichten – zumindest in der Innenstadt
Wenn du mit dem eigenen Auto nach Kopenhagen reist, solltest du überlegen, ob du es während deines Stadtbesuchs wirklich brauchst. Parkplätze im Zentrum sind teuer, und viele Sehenswürdigkeiten lassen sich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln besser erreichen.
Eine Unterkunft mit Parkplatz außerhalb des Zentrums kann deshalb eine gute Alternative sein. Für die Fahrt in die Innenstadt nutzt du dann Bus, Metro oder Bahn. Wenn du mit dem Auto anreist, lohnt es sich außerdem, die Parkmöglichkeiten und Gebühren bereits vor der Buchung der Unterkunft zu vergleichen.
Die richtige Reisezeit wählen
Auch der Reisezeitpunkt beeinflusst dein Budget. In den Sommermonaten und rund um die Adventszeit können Unterkünfte besonders gefragt und entsprechend teuer sein. Wenn du bei den Reisedaten flexibel bist, lohnt sich ein Blick auf die ruhigeren Monate.
Frühling und Herbst bieten oft eine gute Mischung aus angenehmen Temperaturen und etwas weniger Andrang. Im Winter kannst du Kopenhagen ebenfalls reizvoll erleben – gerade zur Weihnachtszeit ist die Stadt besonders stimmungsvoll. Allerdings solltest du dann mit kürzeren Tagen und teilweise höheren Übernachtungspreisen rund um die Adventswochenenden rechnen.
Mehr dazu findest du in meinem Beitrag Beste Reisezeit für Kopenhagen.
Für wen lohnt sich welche Sparmöglichkeit?
Welche Sparmöglichkeit für deine Städtereise nach Kopenhagen am besten ist, hängt vor allem davon ab, wie lange du bleibst, welche Sehenswürdigkeiten du besuchen möchtest und wie viel du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist.
Eine Copenhagen Card ist nicht automatisch die günstigste Wahl. Wenn du gerne zu Fuß unterwegs bist, viele kostenlose Sehenswürdigkeiten besuchst und nur wenige Museen oder Schlösser von innen sehen möchtest, können Einzeltickets und normale Fahrkarten deutlich günstiger sein.
Copenhagen Card DISCOVER: Für viele Sehenswürdigkeiten und Ausflüge
Die Copenhagen Card DISCOVER lohnt sich vor allem, wenn du während deines Aufenthalts mehrere kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besuchen möchtest und gleichzeitig viel mit Bus, Metro oder Bahn unterwegs bist.
Sie umfasst mehr als 80 Attraktionen und den öffentlichen Nahverkehr in der gesamten Hauptstadtregion. Damit kannst du auch Ausflüge nach Helsingør, Hillerød oder Roskilde unternehmen, ohne zusätzliche Fahrkarten kaufen zu müssen.
Besonders interessant ist sie für:
- Erstbesucher, die möglichst viele Sehenswürdigkeiten besichtigen möchten
- Reisende, die mehrere Museen und Schlösser von innen sehen wollen
- Besucher, die Tagesausflüge in die Umgebung planen
- Städtereisende, die häufig öffentliche Verkehrsmittel nutzen
Wenn du dagegen nur ein oder zwei kostenpflichtige Attraktionen besuchst und den Rest der Zeit durch die Stadt bummelst, rechnet sich die Karte meist nicht.
Copenhagen Card HOP: Für Sightseeing mit dem Hop-on-Hop-off-Bus
Die Copenhagen Card HOP ist eine Alternative für alle, die Kopenhagen bequem mit dem Hop-on-Hop-off-Bus erkunden möchten. Sie beinhaltet mehr als 40 Attraktionen im Stadtgebiet sowie die Nutzung der Stromma-Sightseeingbusse.
Sie ist interessant, wenn du:
- die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem mit dem Bus erreichen möchtest
- nicht so viel zu Fuß gehen kannst oder möchtest
- mehrere der enthaltenen Attraktionen besuchen willst
- einen Überblick über die Stadt bekommen möchtest, ohne selbst eine Route planen zu müssen
Wichtig: Die HOP-Karte ersetzt kein normales Nahverkehrsticket. Metro, reguläre Busse und Züge sind nicht enthalten. Wenn du zusätzlich den öffentlichen Nahverkehr benötigst, musst du diese Fahrten separat bezahlen.
City Pass: Wenn du viel unterwegs bist, aber wenige Eintritte planst
Der City Pass Small ist eine gute Wahl, wenn du häufig mit Metro, Bus oder Bahn im Stadtgebiet unterwegs bist. Er umfasst die Zonen 1 bis 4 und damit auch die Verbindung zum Flughafen.
Möchtest du Ausflüge in die weitere Umgebung unternehmen, kommt der City Pass Large infrage. Er gilt in den Zonen 1 bis 99 und deckt damit die gesamte Hauptstadtregion ab.
Der City Pass eignet sich besonders für:
- Reisende, die mehrere Fahrten am Tag unternehmen
- Besucher, die nur wenige kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besichtigen
- Städtereisende, die eine Unterkunft außerhalb des Zentrums gewählt haben
- Urlauber, die einzelne Ausflüge in die Umgebung planen
Wenn du nur gelegentlich mit Bus oder Metro fährst, können einzelne Fahrkarten günstiger sein.
Einzeltickets und kostenlose Sehenswürdigkeiten: Für alle, die flexibel bleiben möchten
Wenn du Kopenhagen in deinem eigenen Tempo entdecken möchtest, nicht jeden Tag ein volles Besichtigungsprogramm planst und gerne zu Fuß unterwegs bist, brauchst du möglicherweise weder Copenhagen Card noch City Pass.
Du kannst viele bekannte Orte kostenlos besuchen, darunter Nyhavn, die Kleine Meerjungfrau, Kastellet und die Hafenpromenade. Dazu kommen Parks, schöne Plätze und Spaziergänge entlang des Wassers.
Für einzelne kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten kaufst du einfach ein normales Eintrittsticket. Auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln bezahlst du nur die Fahrten, die du tatsächlich benötigst.
Diese Variante passt besonders gut, wenn du:
- Kopenhagen entspannt und ohne festes Programm erkunden möchtest
- hauptsächlich kostenlose Sehenswürdigkeiten besuchen willst
- gerne zu Fuß unterwegs bist
- nur ein oder zwei Museen oder Schlösser besichtigen möchtest
Meine Empfehlung: Rechne vor dem Kauf einmal nach
Bevor du eine City Card kaufst, solltest du dir überlegen, welche Sehenswürdigkeiten du tatsächlich besuchen möchtest. Addiere die regulären Eintrittspreise und die voraussichtlichen Kosten für Bus, Metro und Bahn. Vergleiche anschließend die Summe mit dem Preis der passenden Karte.
Dabei hilft es, nicht zu viele Besichtigungen in einen Tag zu packen. Schließlich möchtest du Kopenhagen nicht nur von innen sehen, sondern auch Zeit für einen Bummel durch die Stadt, eine Pause am Wasser oder einen Abstecher in ein gemütliches Café haben.
Die Copenhagen Card bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn du sie intensiv nutzt. Für einen entspannten Städtetrip mit vielen Spaziergängen und kostenlosen Erlebnissen ist die Kombination aus Einzeltickets und normalen Fahrkarten häufig die bessere Wahl.
Fazit: So kannst du Kopenhagen günstig besuchen
Kopenhagen gehört sicher nicht zu den günstigsten Städtezielen Europas. Trotzdem kannst du die dänische Hauptstadt auch mit einem überschaubaren Reisebudget entdecken. Entscheidend ist, dass du deine Reise ein wenig planst und dir vorher überlegst, welche Erlebnisse dir wirklich wichtig sind.
Wenn du viele Museen, Schlösser und andere kostenpflichtige Attraktionen besuchen möchtest, kann sich die Copenhagen Card DISCOVER durchaus lohnen. Möchtest du dagegen vor allem die Stadt erkunden und bist viel zu Fuß unterwegs, reichen häufig Einzeltickets und ein City Pass für die benötigten Fahrten. Auch bei der Unterkunft und beim Essen kannst du einiges sparen, ohne auf schöne Erlebnisse verzichten zu müssen.
Besonders gut gefällt mir an Kopenhagen, dass du viele schöne Ecken ganz ohne Eintritt entdecken kannst. Ein Spaziergang durch Nyhavn, entlang der Hafenpromenade oder durch die grünen Parks kostet nichts und gehört trotzdem zu den Erlebnissen, die einen Städtetrip ausmachen.
Mein wichtigster Tipp: Versuche nicht, möglichst viele kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten in möglichst kurzer Zeit abzuhaken. Plane lieber bewusst und lass dir zwischendurch Zeit für die Stadt. So kannst du Kopenhagen genießen, ohne dass dein Reisebudget unnötig strapaziert wird.





