Cap Fréhel-Wanderung auf dem Zöllnerpfad GR34

Das Cap Fréhel, mit seinen beiden markanten Leuchttürmen, wollen wir uns wenigstens teilweise auf dem Zöllnerpfad GR 34 erwandern. Der Zöllnerpfad GR 34 verläuft auf einer Länge von mehr als 2000 Kilometern entlang der Küste der Bretagne. Vom Mont-Saint-Michel bis zur Brücke von Saint Nazaire bietet er spektakuläre Aussichten auf unzählige Buchten und Naturschönheiten.

Wir starten mit dem Auto von Sables d’Or Les Pins, da ich den steilen Abschnitt oberhalb des alten Weltkriegsbunkers nicht gehen mag. Dort erfordert der Pfad Schwindelfreiheit und ein hohes Maß an Trittsicherheit. Das erspare ich mir und wir folgen der D34, vorbei an der kleinen Chapelle du Vieux Bourg.

Chapelle du Vieux Bourg
Chapelle du Vieux Bourg

Hier zweigt die Straße zum Cap Fréhel nach links ab. Wer mag fährt hier rechts ran und genießt den wunderbaren Ausblick über den weitläufigen Strand Anse du Croc. Die Bänke sind fast ständig besetzt.

Anse du Croc

Vorbei am Campingplatz und dem Bistro des Caps, erreichen wir rechts den Parkplatz unweit des Strandes Les Grèves d’en Bas. Von hier aus wollen wir zum Cap Fréhel wandern. Festes Schuhwerk ist auf dem Zöllnerpfad Pflicht!

Vom Parkplatz Les Grèves d’en Bas zum Cap Fréhel

Unser Weg verläuft vorerst parallel zur Straße auf dem Fuß-und Radweg. Wir lassen schon bald die herrlichen Strände Les Grèves d’en Bas und La Fosse hinter uns zurück.

Les Grèves d'en Bas
Les Grèves d’en Bas
La Fosse
La Fosse

Schon bald darauf entdecken wir das Wanderzeichen des Zöllnerpfades und biegen vom Fußweg nach links ab.

Auf und ab geht es nun mit spektakulären Ausblicken. Wir kommen nur langsam voran, da ich alle naselang stehen bleiben und fotografieren muss. Ist das herrlich!

Ganz weit hinten sind schon die Leuchttürme zu erkennen. Ich muss aufpassen, dass ich nicht vor lauter Schauen auf die Nase falle. Stellenweise ist der Pfad voll Geröll und ich bin froh, dass ich Wanderschuhe trage.

Die Hänge werden immer farbenfroher. Es ist Mitte Juni und Heide und Stechginster konkurrieren miteinander in lila und gelber Farbenpracht. Ist das schöööön!

Cap Fréhel

Der bunte Blumenteppich wechselt sich ab mit mannshohem Farn.

Cap Fréhel
Cap Fréhel
Am Cap Fréhel

Immer weiter geht es über Stock und Stein und dann, nach einer Biegung, sehen wir die beiden Türme direkt vor uns aufragen. Der alte, 15 Meter hohe Leuchtturm Phare Vauban stammt aus dem Jahre 1702 und wurde 1847 vom neuen Leuchtturm abgelöst. Mit einer Höhe von 22 Metern hatte er eine Reichweite von 25 Seemeilen. Dieser Turm wurde 1944 von der Wehrmacht gesprengt. Der heutige Leuchtturm stammt aus dem Jahre 1950 und misst stolze 33 Meter.

Cap Fréhel
Cap Fréhel
Cap Fréhel
Cap Fréhel
Cap Fréhel
Cap Fréhel

Von den Leuchttürmen folgen wir dem felsigen Weg zur Landspitze. Das Cap Fréhel besteht aus rötlichem Sandstein, schwarzem Schiefer und dem Rosa Granit, der die Côte de Granit Rose so anziehend macht. Die Klippen erreichen eine Höhe von 70 Metern. Die Tiefblicke sind atemberaubend!

Das Cap Fréhel – Steile Klippen und ein Vogelschutzgebiet

Cap Fréhel
Cap Fréhel
Cap Fréhel
Cap Fréhel
Cap Fréhel

Das Cap Fréhel beherbergt außerdem das Réserve Ornithologique de la Fauconnière. Das Vogelschutzgebiet ist Brutplatz für zahlreiche Vogelarten, wie Lummen, Papageientaucher und Austernfischer. Dazu können eine Vielzahl von Möwenarten beobachtet werden. Ein Fernglas tut hier gute Dienste.

Cap Fréhel
Das gegenüber liegende Fort La Latte ist geradeso zu erkennen.
Cap Fréhel
Cap Fréhel

Auf den steinernen Bänken beim Phare Vauban, legen wir eine kurze Rast ein. Dann machen wir uns auf den Rückweg. Die Leuchttürme werden hinter uns schnell kleiner und wir genießen noch einmal die wunderschönen Ausblicke und die bezaubernde Natur. Diese Wanderung werde ich so schnell nicht vergessen. Herrlich war’s!!

Phare Vauban
Phare Vauban

Zur Info:

Zöllnerpfad GR 34

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