Bretagne Urlaub am Meer – das bedeutet weite Strände, beeindruckende Felsformationen und Orte mit ganz eigenem Charakter. In diesem Beitrag zeige ich dir meine fünf Lieblingsorte entlang der bretonischen Küste, die ich selbst besucht habe. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Charme: mal ruhig und naturverbunden, mal lebendig mit bretonischem Flair. Wenn du deinen nächsten Frankreich-Urlaub planst und auf der Suche nach authentischen Küstenorten bist, findest du hier garantiert Inspiration – für einen Bretagne Urlaub, der noch lange in Erinnerung bleibt.
📘 Inhalt
- Einleitung: Bretagne Urlaub am Meer
- Sables-d’Or-les-Pins – Natur, Strand & Pinien
- Érquy – Hauptstadt der Jakobsmuschel
- Port Blanc – Lagune, Inseln & türkisfarbenes Wasser
- Trégastel – Felsenmeer und Halbinsel Renote
- Trébeurden – Hafen, Strände und Île Milliau
- Fazit: Smaragdküste oder Rosa Granitküste?

Sables-d’Or-les-Pins – goldener Strand und grüne Pinien
Zwischen Lagune und Pinienwald
Sables-d’Or-les-Pins beeindruckt schon auf den ersten Blick mit seinem weiten, feinen Sandstrand, der sich sanft um eine Lagune legt, die sich bei Flut füllt. Wenn sich das Meer zurückzieht, entstehen faszinierende Spiegelungen im feuchten Sand – ein Paradies für Spaziergänger und Fotografen. Der dahinterliegende Pinienwald verleiht dem Ort seinen besonderen Charakter: ein herrlicher Kontrast zwischen hellem Sand und tiefem Grün.
Wassersport und Naturerlebnis
Der Badeort wurde einst als mondäner Ferienort geplant, hat sich aber seinen natürlichen Charme bewahrt. Heute gilt Sables-d’Or-les-Pins als beliebtes Ziel für aktive Urlauber. Ob Windsurfen, Segeln oder Stand-up-Paddling – Wassersport wird hier großgeschrieben. Eine gut ausgestattete Schule und Verleihstation sorgen dafür, dass auch Einsteiger auf ihre Kosten kommen.
Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, entdeckt auf dem Küstenwanderweg GR34 herrliche Ausblicke. Von hier führen Wege bis zum Cap Fréhel und weiter zum beeindruckenden Fort La Latte. Ein kleiner Abstecher zur winzigen Îlot Saint-Michel, die bei Ebbe zu Fuß erreichbar ist und eine kleine Kapelle trägt, gehört zu den schönsten Erlebnissen an dieser Küste.
Strände in Richtung Cap Fréhel
In Richtung Osten schließen sich einige der schönsten Strände der Region an: die Anse du Croc mit ihren hohen Dünen, der naturbelassene Plage des Grèves d’en Bas und der wildromantische Plage de la Fosse. Jeder dieser Strände hat seinen eigenen Charakter – gemeinsam sind ihnen die Ruhe, das klare Wasser und das Gefühl von Weite.
Freizeit und Familienvergnügen
Trotz der ruhigen Atmosphäre bietet Sables-d’Or-les-Pins auch Unterhaltung. Das stattliche Casino erinnert an die elegante Vergangenheit des Ortes, während große Go-Carts, Kinderhüpfburgen und ein Karussell den Familienurlaub perfekt abrunden.
Fazit – für wen geeignet:
Sables-d’Or-les-Pins ist das ideale Ziel für alle, die Natur, Strand und Aktivurlaub miteinander verbinden möchten. Familien fühlen sich hier ebenso wohl wie Paare oder Individualreisende, die Entspannung inmitten einer beeindruckenden Küstenlandschaft suchen.











Érquy – der charmante Fischerhafen an der Smaragdküste
Hafen, Jakobsmuscheln und kulinarische Highlights
Érquy gilt als einer der schönsten Häfen Frankreichs und ist zugleich der viertgrößte Fischereihafen des Landes. Rund 100 Trawler legen hier regelmäßig an, und jedes Jahr werden fast 12.000 Tonnen Fisch direkt am Hafenmarkt verkauft. Besonders berühmt ist Érquy für seine Jakobsmuscheln – die Stadt wird deshalb oft als „Hauptstadt der Jakobsmuschel“ bezeichnet, fast die Hälfte der nationalen Produktion stammt aus der Bucht von Saint-Brieuc. Entlang der Uferpromenade reihen sich zahlreiche Bistros und Restaurants, die fangfrische Meeresfrüchte und typische Fischspezialitäten servieren.
Strände und Natur rund um Érquy
Mit zehn goldenen Sandstränden und versteckten Buchten ist Érquy ein Traumziel für Strandliebhaber. Der Strand von Saint-Pabu besticht durch seine ruhige Lage zwischen Hügeln und Meer, mitten im Ort liegt der Plage du Centre, während die Strände Lourtuais, le Portuais, le Guen und Lanruen eher abgeschieden und naturbelassen sind. Ein besonderes Highlight ist der Strand Saint-Michel, bekannt als Postkartenmotiv, und der oft übersehene Strand von Montiers, der mit Ruhe und natürlicher Schönheit überzeugt.
Das Cap d’Érquy, ein 170 Hektar großes Naturgebiet, ist eine der emblematischsten Landschaften der Côtes-d’Armor. Zwischen rosa Sandsteinfelsen, Heidelandschaften, Dünen und Kiefernwäldern eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf die Bucht von Saint-Brieuc. Wer den Küstenwanderweg GR34 entlangläuft, erlebt die wilde Schönheit des Kaps hautnah und kann bis zum benachbarten Cap Fréhel oder zum kleinen Hafen von Dahouët wandern. Radfahrer genießen die Strecke entlang des Vélomaritime EV4, die ebenfalls bis zum Cap Fréhel führt.
Geschichte, Kultur und kleine Entdeckungen
Érquy bietet nicht nur Natur, sondern auch Kultur und Geschichte: Das Schloss Bienassis, ein rosa Sandsteinhaus aus dem 15. Jahrhundert, ist ein beeindruckendes Beispiel spätmittelalterlicher Architektur. Besucher können den Waldpark, französische Gärten und den historischen Gemüsegarten erkunden. Auf dem Weg zum Cap d’Érquy stößt man zudem auf historische Denkmäler wie das Wachhaus Trois Pierres oder den alten Kugelofen zur Küstenverteidigung. Für Familien gibt es interaktive Angebote wie Schatzsuchen, Escape Games und kreative Workshops. Auch das typische bretonische Kulturerbe, von Kapellen bis hin zum Dolmen de la Ville Hamon, lässt sich hier entdecken.
Fazit – für wen geeignet:
Érquy ist perfekt für Urlauber, die Strand, Natur und regionale Kultur kombinieren möchten. Familien, Genießer von Meeresfrüchten und Wanderfreunde kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Wer authentische Fischertradition erleben und gleichzeitig die Schönheit der Smaragdküste genießen möchte, findet hier alles an einem Ort.









Port Blanc (Penvenan) – türkisblaues Wasser und bretonisches Lebensgefühl
Wassersport und Promenadenflair
Port Blanc in der Gemeinde Penvenan ist ein kleiner, charmant gelegener Badeort an der Rosa Granitküste. Hier vereinen sich entspannte Urlaubsstimmung, türkisfarbenes Wasser und ein Hauch von Karibikfeeling – ganz ohne Langstreckenflug. Das Meer ist ruhig und klar, ideal zum Schwimmen, Paddeln oder Segeln. Eine gut ausgestattete Wassersportschule bietet Kurse und Verleih für Kajaks, SUP-Boards, Windsurfer und kleine Segelboote – perfekt für alle, die sich gerne aktiv auf dem Wasser bewegen. Entlang der gepflegten Promenade lässt es sich gemütlich schlendern, mit Blick auf Boote, Felseninseln und das schimmernde Meer.
Strände und vorgelagerte Inseln
Westlich des Ortes liegen die beiden Hauptstrände: der Plage des Dunes mit seinem feinen Sand und der ruhigere Plage Royau, der von Familien besonders geschätzt wird. Bei Ebbe kann man zu Fuß zur kleinen Île aux Femmes oder zur Île de Château-Neuf gelangen – zwei winzige, vorgelagerte Inseln, die das maritime Panorama von Port Blanc prägen. Besonders bei Sonnenuntergang zeigt sich hier ein faszinierendes Farbenspiel zwischen Meer, Himmel und Granit.
Chapelle Notre-Dame und Oratorium de la Sentinelle – zwei stille Zeugen am Meer
Am Ende der charmanten Uferpromenade von Port Blanc führt der Chemin de la Chapelle zu einer Besonderheit: der halb im Boden versunkenen Chapelle Notre‑Dame de Port‑Blanc. Ursprünglich als Wachturm im 13. Jahrhundert errichtet, wurde sie im Spätmittelalter religiös umfunktioniert und liegt heute auf einem leicht abfallenden Plateaustück – ihr Dach scheint fast bündig mit dem umgebenden Boden zu sein.
Direkt am Wasser, auf einem kleinen Felsen in der Bucht, befindet sich das Oratorium de la Sentinelle („Rocher de la Sentinelle“) – ein winziges Kapellchen, das einst als Aussichtspunkt und Wachtposten diente. Von dort aus hatte man das Archipel der vorgelagerten Inseln im Blick.
Beide Stätten vereinen die Themen Küstenschutz und Glauben in beeindruckender Weise – und liefern zudem eine wunderbare Fotokulisse mit Meer, Felsen und Geschichte.
Jardin du Pellinec
Nur wenige Minuten entfernt liegt der Jardin du Pellinec, einer der schönsten Gärten der Bretagne. Exotische Pflanzen, üppige Blütenpracht und kunstvoll angelegte Wege machen ihn zu einem besonderen Ausflugsziel – besonders im Frühling und Sommer ein echtes Highlight.
Ausflüge nach Plougrescant und Tréguier
Wer in Port Blanc Urlaub macht, hat es nicht weit zu zwei weiteren Sehenswürdigkeiten der Region: In Plougrescant wartet das berühmte Maison du Gouffre, ein zwischen Granitfelsen eingeklemmtes Haus, das längst zu einem Symbol der bretonischen Küste geworden ist. Gleich daneben beeindruckt die wilde Felskluft Le Gouffre, an der sich die Wellen mit voller Kraft brechen. Nur wenige Kilometer südlich liegt das charmante Städtchen Tréguier, bekannt für seine Kathedrale Saint-Tugdual und die malerischen Fachwerkhäuser rund um den alten Hafen.
Fazit – für wen geeignet:
Port Blanc (Penvenan) ist ideal für alle, die Natur, Meer und Aktivurlaub verbinden möchten. Familien schätzen die ruhigen Strände, Wassersportler das große Angebot, und Genießer die Kombination aus maritimer Landschaft, Kultur und kurzen Wegen zu den schönsten Ausflugszielen der Rosa Granitküste.








Trégastel – das Felsenchaos der Rosa Granitküste erreicht seinen Höhepunkt
Halbinsel Île (Presqu’île) Renote: Rundgang und Felsformationen
Auf der Halbinsel Renote erreicht das typische „Felsenchaos“ der Rosa Granitküste seinen Höhepunkt: bizarr geformte Granitblöcke, wie die „Palette des Malers“, kleine Buchten und mehrere feine Strände wechseln sich ab. Ein gut markierter Rundweg führt einmal um die Halbinsel und bietet immer wieder neue Perspektiven auf die Felsformationen und das Meer – eine überschaubare, familienfreundliche Wanderung mit eindrücklichen Fotomotiven.
Plage de la Grève Blanche und die Aussicht vom Couronne du Roi Gradlon
Die Plage de la Grève Blanche gilt als einer der schönsten Strände der Rosa Granitküste: fast weißer Sand, klares Wasser und eine geschützte Badezone machen sie beliebt bei Familien. Direkt oberhalb liegt der Aussichtspunkt Couronne du Roi Gradlon (auch „Le Rocher du Roi Gradlon“ genannt) – von hier hast du einen großartigen Blick über die Grève Blanche und das umliegende Felslabyrinth. Der Küstenpfad GR34 verläuft hier unmittelbar und verbindet Strandspaziergang mit Aussichtspunkten.
Wassersport, Hafenleben und familienfreundliche Angebote
Trégastel ist nicht nur Natur, sondern bietet auch ein breites Aktivprogramm: Am Grève Blanche und anderen Stränden gibt es Angebote für Segeln, Kayak, Stand-up-Paddle und Anfänger-Kurse durch lokale Clubs. Für Regentage oder zur Entspannung ist das Forum de Trégastel mit beheiztem Meerwasser-Becken, Wellness-Bereichen und Fitnessangeboten ideal – das macht den Ort auch für Familien sehr attraktiv.
Im Aquarium Marin die Meereswelt erleben
Das Aquarium Marin de Trégastel ist ein kompakter, aber feiner Treffpunkt für alle, die sich für die lokale Meeresfauna interessieren. Es liegt nahe der Küste, sodass sich ein Besuch gut mit Strandspaziergängen auf der Renote kombinieren lässt. Besonders für Kinder ist das Aquarium ein spannender Ausflug, der Wissen und Naturerlebnis verbindet.
Wandern, Radfahren und Anschluss an die Region
Der GR34 führt in spektakulären Abschnitten an Trégastel vorbei und lädt zu kurzen Rundgängen um die Renote oder längeren Etappen entlang der Côte de Granit Rose ein. Radfahrer nutzen die Küstenwege und Anschlussstrecken, um etwa Perros-Guirec oder weiterführende Punkte zu erreichen. Insgesamt ist Trégastel ein guter Ausgangspunkt, um die gesamte Region zu erkunden.
Fazit – für wen geeignet:
Trégastel ist ideal für Besucher, die Küstenlandschaften und spektakuläre Granitfelsen erleben möchten, ohne auf Angebote für Kinder, Wassersport und wetterunabhängige Aktivitäten (Aquarium, Forum) verzichten zu müssen. Perfekt für Familien, Aktivurlauber und alle, die die besondere Mischung aus Wildheit der Küste und guter touristischer Infrastruktur suchen.








Trébeurden – Hafen, feine Strände und Inselabenteuer
Strände, Hafen und Promenade
Trébeurden liegt im westlichen Teil der Rosa Granitküste und wird von zwei schönen Stränden eingerahmt: der Plage de Porz Termen und der Plage de Trébeurden. Beide sind weitläufig, familienfreundlich und mit den typischen Badekabinen ausgestattet. Dazwischen liegt der große, lebendige Port de Trébeurden, wo Fischerboote, Segelyachten und Ausflugsschiffe ein maritimes Bild zeichnen. An der Promenade säumen Imbisse, kleine Bars und Cafés die Straße, im Sommer sorgt ein Kinderkarussell für heitere Urlaubsstimmung direkt am Meer.
Le Castel und der Weg zur Île Milliau
Der Startpunkt für den Weg zur Île Milliau liegt am Fuß der Anhöhe Le Castel, die sich direkt hinter dem Hafen erhebt. Von hier führt ein Pfad hinab zur Gezeitenpassage, die bei Ebbe den Zugang zur Insel ermöglicht. Auf Le Castel selbst lässt sich herrlich spazieren – von oben genießt man einen weiten Blick über den Hafen, die Strände und das türkisfarbene Meer. Besonders auffällig ist der Felsen Le Père Trébeurden, eine markante Granitformation, die an ein Gesicht mit Nase und Stirn erinnert und als Wahrzeichen des Ortes gilt.
Die Île Milliau ist ein Kleinod für Naturfreunde und Wanderer. Bei Ebbe erreichbar, überrascht sie mit archäologischen Funden aus der Jungsteinzeit, stillen Pfaden durch Heide und Farn sowie einem kleinen Haus, das einst als Künstlerresidenz diente. Von der Anhöhe bietet sich ein herrlicher Rundblick auf die Rosa Granitküste.
Aktivitäten am Meer
Neben den klassischen Badefreuden bietet Trébeurden eine Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten. Segeln, Kajakfahren, Stand-up-Paddling oder Tauchen – das Angebot ist breit gefächert. Wer lieber angelt, kann vom Hafen aus an geführten Angeltouren teilnehmen oder am frühen Morgen den Fischern beim Auslaufen zusehen.
An windstillen Tagen ist das Wasser oft so klar, dass es fast karibisch wirkt – ein Paradies für Badegäste, Familien und Fotografen gleichermaßen.
Ausflüge: Île Grande und Umgebung
Nur wenige Kilometer entfernt liegt die über eine Dammstraße erreichbare Île Grande, ein wahres Naturparadies. Auf der Insel befindet sich die Vogelschutzstation der LPO (Ligue pour la Protection des Oiseaux), die Besuchern spannende Einblicke in die Vogelwelt der bretonischen Küste bietet. Ein Küstenrundweg führt vorbei an Felskaps, Buchten und kleinen Sandstränden – perfekt für Wanderer und Naturfreunde.
Neben der Tierbeobachtung kann man auf der Île Grande den alten Granitsteinbruch besichtigen, einen kleinen Hafen entdecken und das Oratorium Saint-Sauveur besuchen. Auch die Aussicht auf das offene Meer mit den Sept-Îles im Hintergrund ist beeindruckend.
Zurück auf dem Festland laden Orte wie Trégastel und Ploumanac’h zu kurzen Abstechern ein – beide liegen nur eine kurze Fahrt entfernt und gehören zu den schönsten Punkten der Rosa Granitküste.
Fazit – maritimes Flair und Naturerlebnis pur
Trébeurden verbindet das Beste aus zwei Welten: maritimen Charme, lebendiges Hafenleben und die Nähe zu unberührter Natur. Ob abenteuerliche Wanderung zur Île Milliau, Spaziergang auf Le Castel oder Tagesausflug zur Île Grande – hier kommen Entdecker, Genießer und Familien gleichermaßen auf ihre Kosten.








Gesamtfazit: Smaragdküste vs. Rosa Granitküste
Die Entscheidung zwischen Smaragdküste und Rosa Granitküste fällt nicht leicht — beide Küsten haben ihren eigenen Reiz und bieten unterschiedliche Erlebnisse. Hier habe ich die wichtigsten Vor- und Nachteile gegenübergestellt, damit du leichter abwägen kannst, welche Region besser zu deinem nächsten Bretagne-Urlaub passt.
Smaragdküste (Sables-d’Or-les-Pins & Érquy)
- Nähe & Erreichbarkeit: Kürzere Anreise aus Deutschland, gut kombinierbar mit einer Auto- oder Zugroute.
- Vielfältige Ziele in der Nähe: Dinard, Saint-Malo, Cancale und im Inland die mittelalterliche Perle Dinan – ideal für Tagesausflüge.
- Kulinarik & Hafenleben: Starke Fischereitradition (Érquy als Jakobsmuschel-Zentrum), lebhafte Märkte und gute Restaurants.
- Familienfreundlich: Viele Strandoptionen, Campingplätze und Aktivitäten für Kinder.
Rosa Granitküste (Port Blanc, Trégastel, Trébeurden)
- Spektakuläre Landschaft: Granitfelsen, ungewöhnliche Felsformationen und Fotomotive, die es so nur hier gibt.
- Inselausflüge & Natur: Leuchttürme, Île Grande, Île Milliau und Boots-/Wandererlebnisse in unmittelbarer Natur.
- Weiter entfernte Ziele: Von hier lassen sich Paimpol, Île-de-Bréhat oder sogar weiter westlich Roscoff und das Finistère gut erreichen.
- Wilde Küste & Ruhe: Mehr Natur-Feeling, oft weniger Massentourismus als an populäreren Stränden.
Was spricht für welche Region?
- Für die Smaragdküste: bessere Erreichbarkeit aus Deutschland, große Anzahl attraktiver Städte und Küstenorte in kurzer Distanz, starke Gastronomie- und Hafentradition.
- Für die Rosa Granitküste: einzigartiges Felsbild, fotografische Highlights, mehr Ruhe und unmittelbare Naturerlebnisse (Inseln, Granitformationen, spektakuläre GR34-Abschnitte).
Meine Empfehlung
Wenn du wenig Fahrzeit bevorzugst, familienfreundliche Infrastruktur und abwechslungsreiche Tagesziele suchst, dann ist die Smaragdküste (Sables-d’Or / Érquy) eine sehr gute Wahl. Wenn du hingegen Landschafts- und Fotomotive suchst, gern wanderst und der Fokus auf einzigartiger Küstennatur liegen soll, ist die Rosa Granitküste (Port Blanc, Trégastel, Trébeurden) die bessere Wahl.
Und mein ehrlichstes Fazit: Warum nicht beides? Die Regionen sind gut kombinierbar — plane ein paar Tage an der Smaragdküste und ein paar Tage an der Rosa Granitküste, und du bekommst das Beste aus beiden Welten.




