Leuchttürme faszinieren uns seit jeher. Sie stehen an rauen Küsten, trotzen Wind und Wellen – und erzählen dabei Geschichten von Seefahrt, Orientierung und Einsamkeit. Manche sind ikonisch, andere eher unscheinbar. Doch gerade die kleinen, versteckten Leuchttürme haben oft ihren ganz eigenen Charme.
Auf meinen Reisen habe ich viele dieser Küstenwächter entdeckt: vom höchsten gemauerten Leuchtturm Europas in der Bretagne bis hin zu einsamen Leuchtfeuern auf Madeira oder wandernden Dünen in Dänemark. Manche sind echte Wahrzeichen, andere perfekte Fotospots – und einige haben überraschende Geschichten.
In diesem Artikel nehme ich dich mit zu besonderen Leuchttürmen in Europa, erzähle ihre Geschichten und gebe dir Tipps, wie du sie am besten erlebst und fotografierst.
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Was macht Leuchttürme so faszinierend?
Leuchttürme sind weit mehr als nur Bauwerke an der Küste. Sie stehen für Orientierung – früher für Seefahrer, heute oft für Reisende.
- Sie markieren gefährliche Küsten und sichere Wege
- sie prägen ganze Landschaften
- und sie sind oft die perfekten Fotomotive
Gerade an Orten wie der Bretagne oder Cornwall wirken sie fast wie ein natürlicher Teil der Landschaft – rau, beständig und gleichzeitig voller Geschichte.
Die Geschichte der Leuchttürme
Die Idee von Leuchttürmen ist Jahrtausende alt. Einer der bekanntesten war der sagenumwobene Leuchtturm von Alexandria, eines der sieben Weltwunder der Antike.
Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich Leuchttürme von einfachen Feuerstellen zu hochkomplexen Bauwerken. Lange Zeit lebten Leuchtturmwärter oft isoliert an abgelegenen Küsten und sorgten dafür, dass das Licht zuverlässig brannte.
Heute sind viele Leuchttürme automatisiert – und haben sich von lebenswichtigen Navigationspunkten zu beliebten Ausflugszielen und Fotospots entwickelt.
Besondere Leuchttürme in Europa
Leuchttürme in der Bretagne – rau, wild und ikonisch
Die Bretagne ist eine der besten Regionen Europas, um Leuchttürme zu erleben. Hier treffen wilde Küsten, starke Gezeiten und markante Bauwerke aufeinander.
Besonders eindrucksvoll ist der
Phare de l’Île Vierge.
Mit über 80 Metern ist er nicht nur der höchste Leuchtturm Europas, sondern auch der höchste gemauerte Leuchtturm der Welt.
Ganz anders, aber ebenso fotogen ist der Leuchtturm von Ploumanac’h, auch bekannt als Men Ruz. Umgeben von rosafarbenen Granitfelsen gehört er zu den bekanntesten Fotomotiven der Bretagne.
Am Cap Fréhel
steht ein weiterer markanter Leuchtturm, der hoch über den Klippen thront und einen weiten Blick über den Atlantik bietet.
Und dann gibt es noch die kleineren, fast unscheinbaren Leuchttürme wie Nantouar oder bei Erquy – genau diese sind es oft, die mit ihrer ruhigen, fast pittoresken Lage besonders in Erinnerung bleiben.





Leuchttürme in Cornwall – zwischen Literatur und Küstenlandschaft
Auch in Cornwall gehören Leuchttürme fest zur Küstenlandschaft. Einer der bekanntesten ist der
Godrevy Lighthouse.
Er steht auf einer kleinen Insel vor der Küste und inspirierte die Schriftstellerin Virginia Woolf zu ihrem Roman To the Lighthouse.
Gerade diese Verbindung aus Landschaft und Kultur macht viele Leuchttürme in Cornwall so besonders – sie sind nicht nur Fotomotive, sondern auch Teil von Geschichten.

Leuchttürme auf Madeira – spektakulär und abgeschieden
Ganz anders wirkt der
Farol da Ponta do Pargo.
Er steht auf einer steilen Klippe im äußersten Westen Madeiras – rund 300 Meter über dem Atlantik – und ist damit der höchstgelegene Leuchtturm Portugals. Das Signalfeuer wurde 1922 in Betrieb genommen und dient bis heute der Orientierung entlang der zerklüfteten Küste.
Die Lage ist besonders: Während viele Leuchttürme direkt am Wasser stehen, wirkt dieser fast wie „abgehoben“. Die weite Aussicht, das offene Meer und die oft kräftigen Winde verleihen dem Ort eine ganz eigene Atmosphäre.
Gleichzeitig ist er der meistbesuchte Leuchtturm des Landes. Das liegt nicht nur an seiner Geschichte, sondern vor allem an der Aussicht: Von hier aus kannst du den Sonnenuntergang über dem Atlantik erleben – einer der schönsten Spots der Insel.
👉 Besonders spannend: Im Inneren befindet sich ein kleines Besucherzentrum, das Einblicke in die Geschichte der Leuchttürme auf Madeira gibt.
👉 Für Fotografen lohnt sich der Besuch gleich doppelt:
- Sonnenuntergang direkt über dem Meer
- dramatische Klippen als Vordergrund
- oft spektakuläre Wolkenformationen durch die exponierte Lage
Hier zeigt sich, wie unterschiedlich Leuchttürme sein können: von rauen Atlantikküsten bis hin zu fast schon surreal wirkenden Landschaften.

Leuchttürme auf Rügen – Geschichte an der Ostsee
Am Kap Arkona
stehen gleich mehrere Leuchttürme nebeneinander – eine Besonderheit, die man so nur selten findet.
Die unterschiedlichen Bauwerke erzählen von verschiedenen Epochen der Seefahrt und machen den Ort zu einem spannenden Ziel für alle, die sich für maritime Geschichte interessieren.

Die schönsten Leuchtfeuer in Dänemark
Dänemark ist ein echtes Paradies für Leuchtturmfans. Die Küsten sind weitläufig, die Landschaft oft rau – und die Leuchttürme wirken hier besonders eindrucksvoll.
Zu den schönsten gehören:
- Rubjerg Knude Fyr
- Lyngvig Fyr
- Blåvand Fyr
- Hirtshals Fyr
- Skagen Fyr
- Leuchttürme in Svaneke & Dueodde auf Bornholm
- Hammeren Fyr ebenfalls auf Bornholm
Besonders spektakulär ist der
Rubjerg Knude Fyr,
der lange Zeit von einer wandernden Düne bedroht war.







Besondere Geschichten rund um Leuchttürme in Europa
Manche Leuchttürme sind nicht nur schön, sondern auch außergewöhnlich.
Das Vippefyret in Skagen – Dänemarks erstes Seezeichen
Ganz im Norden von Skagen, dort wo Nordsee und Ostsee aufeinandertreffen, steht ein unscheinbares, aber historisch bedeutendes Bauwerk: das Vippefyret. Es gilt als Dänemarks erstes Leuchtfeuer und wurde bereits im Jahr 1627 errichtet.
Im Gegensatz zu den klassischen Leuchttürmen, die wir heute kennen, handelte es sich beim Vippefyret nicht um einen Turm mit fest installierter Laterne. Stattdessen wurde hier ein Kohlenfeuer in einem Korb entzündet, das mithilfe eines einfachen Hebemechanismus („Vippe“) nach oben gezogen wurde. So entstand ein weithin sichtbares Signal für die Schiffe auf See.
Das Prinzip war simpel, aber effektiv – und gleichzeitig ziemlich aufwendig:
Das Feuer musste ständig überwacht und neu entfacht werden, und bei starkem Wind oder Regen war die Sichtbarkeit stark eingeschränkt.
Heute wirkt das Vippefyret fast unscheinbar, doch genau das macht seinen Reiz aus. Es erzählt von einer Zeit, in der Seefahrt noch deutlich gefährlicher war und selbst ein einfaches Feuer über Leben und Tod entscheiden konnte.
👉 Besonders schön: Rund um das Vippefyret wird jedes Jahr das dänische Mittsommerfest Sankt Hans Aften gefeiert. Am 23. Juni versammeln sich Einheimische und Besucher, entzünden ein großes Feuer und genießen die besondere Stimmung dieses langen Sommerabends – ein Ort, der Geschichte und gelebte Tradition verbindet.



Rubjerg Knude Fyr – der wandernde Leuchtturm
Ein ganz anderes, aber ebenso faszinierendes Kapitel erzählt der Rubjerg Knude Fyr an der dänischen Nordseeküste.
Der Leuchtturm wurde im Jahr 1900 in Betrieb genommen und stand ursprünglich weit im Landesinneren, sicher eingebettet in die Dünenlandschaft. Doch die Natur hatte andere Pläne: Starker Wind und die stetige Verlagerung der Sanddünen sorgten dafür, dass der Turm im Laufe der Jahrzehnte immer weiter „eingeholt“ wurde.
Zeitweise war er sogar komplett von Sand umgeben – der Zugang nur noch mühsam möglich. Schließlich wurde der Leuchtturm 1968 außer Betrieb genommen, da das Licht durch die wandernden Dünen nicht mehr zuverlässig sichtbar war.
Doch damit endet die Geschichte nicht:
Da die Küste weiter erodierte und der Turm drohte, ins Meer zu stürzen, wurde er im Jahr 2019 spektakulär versetzt – um etwa 70 Meter landeinwärts. Ein technisches Meisterstück, das weltweit Aufmerksamkeit erregte.
Heute steht der Rubjerg Knude Fyr wieder sicher – zumindest vorerst. Die Landschaft verändert sich weiterhin, und genau das macht diesen Ort so besonders: Hier kannst du hautnah erleben, wie dynamisch Küsten sein können.
👉 Für Fotografen ist der Leuchtturm ein Traum: Umgeben von Sand, Wind und Weite wirkt er fast wie aus einer anderen Welt – besonders bei Sonnenuntergang oder wenn sich die Dünen im Licht verändern.



Godrevy Lighthouse – Inspiration für Virginia Woolf
Vor der zerklüfteten Küste von Cornwall steht auf einer kleinen Felseninsel der markante Godrevy Lighthouse. Mit seiner weißen Silhouette und den dunklen Felsen wirkt er fast wie ein klassisches Postkartenmotiv – und genau diese besondere Ausstrahlung hat auch die Literatur beeinflusst.
Die britische Schriftstellerin Virginia Woolf verbrachte ihre Kindheit häufig in Cornwall. Der Blick auf den Leuchtturm vor der Küste prägte sich ihr so stark ein, dass er später zur Inspiration für ihren berühmten Roman To the Lighthouse wurde.
Auch wenn der Leuchtturm im Buch nicht direkt namentlich genannt wird, gilt das Godrevy Lighthouse als eines der wichtigsten Vorbilder für die literarische Darstellung. Die Geschichte selbst dreht sich weniger um den Turm als Bauwerk, sondern vielmehr um Erinnerung, Zeit und Wahrnehmung – und genau diese stille, fast melancholische Atmosphäre lässt sich auch heute noch vor Ort spüren.
Erbaut wurde der Leuchtturm im Jahr 1859, nachdem mehrere Schiffsunglücke an dieser gefährlichen Küstenstelle passiert waren. Bis heute warnt er zuverlässig vor den tückischen Riffen rund um die Insel.
👉 Besonders eindrucksvoll ist der Blick vom Festland aus – etwa von den Klippen der Landspitze Godreavy Point oder vom Gwithian Beach. Mit etwas Glück lassen sich hier auch Kegelrobben beobachten, die sich auf den Felsen rund um den Leuchtturm und der nahen Bucht Mutton Cove ausruhen.
📔Virginia Woolfs „To the Lighthouse“
“What is the meaning of life? That was all—a simple question; one that tended to close in on one with years, the question of the lighthouse, of the sea, of life itself.”
“And all the lives we ever lived and all the lives to be are full of trees and changing leaves.”
“She felt this intensely, the charm of having lived through a moment, of having known it, before it was gone forever.”
“For nothing was simply one thing. The whole was a continuous movement, a flux, a tide.”

Kap Arkona – zwei Leuchttürme und ein Stück deutsche Geschichte
Ganz im Norden von Rügen ragt das Kap Arkona als markante Steilküste in die Ostsee hinein. Hier stehen gleich zwei Leuchttürme nebeneinander – und genau das macht diesen Ort so besonders.
Der Schinkelturm, benannt nach dem preußischen Architekten Karl Friedrich Schinkel, wurde 1827 erbaut und ist damit einer der ältesten Leuchttürme an der deutschen Ostseeküste. Mit seiner schlichten, fast klassischen Architektur unterscheidet er sich deutlich von vielen späteren Türmen.
Direkt daneben steht der Neue Leuchtturm, der 1902 in Betrieb genommen wurde. Mit 35 Metern Höhe ist er deutlich größer und leistungsstärker – notwendig geworden durch den zunehmenden Schiffsverkehr in der Ostsee. Während der alte Turm irgendwann nicht mehr ausreichte, übernahm der neue die Aufgabe, die Küste sicher zu markieren.
Doch statt den alten Leuchtturm abzureißen, ließ man ihn einfach stehen. So entstand dieses ungewöhnliche Ensemble aus zwei Türmen, die heute gemeinsam die Geschichte der Seefahrt erzählen.
👉 Besonders spannend: Beide Türme können heute besichtigt werden. Vom Neuen Leuchtturm hast du einen weiten Blick über die Ostsee, während der Schinkelturm eher ein Gefühl für die frühere Zeit vermittelt.
Kap Arkona ist aber nicht nur ein Ort der Technikgeschichte, sondern auch ein Platz mit viel Atmosphäre: Steilküste, Wind, weite Landschaft – und das Gefühl, am Rand der Welt zu stehen.
👉 Für Fotos lohnt sich der frühe Morgen oder späte Abend: Wenn das Licht weich wird, wirken die beiden Leuchttürme fast wie aus einer anderen Zeit.


Leuchttürme fotografieren – meine Tipps
Leuchttürme sind perfekte Fotomotive – aber mit ein paar Tricks werden die Bilder noch besonderer:
1. Nutze das richtige Licht
Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sorgen für warme Farben und weiches Licht.

2. Spiele mit Perspektiven
Fotografiere den Leuchtturm von unten, mit Wegen oder Klippen im Vordergrund.
3. Beziehe die Umgebung ein
Meer, Felsen oder Dünen machen das Bild lebendiger.
4. Nutze das Wetter bewusst
Dramatische Wolken können ein Bild spannender machen als blauer Himmel.
5. Achte auf Ebbe und Flut
Gerade an Atlantikküsten verändert sich die Landschaft stark – perfekt für abwechslungsreiche Motive.
6. Nutze Festbrennweiten für besondere Bildwirkung
Festbrennweiten (zum Beispiel 35 mm oder 50 mm) zwingen dich dazu, dich bewusster zu bewegen und deinen Bildausschnitt aktiv zu wählen. Dadurch entstehen oft stimmigere und ruhigere Kompositionen.
Außerdem bieten sie meist eine bessere Lichtstärke als Zoomobjektive – ideal für Aufnahmen in der goldenen Stunde oder bei schwierigen Lichtverhältnissen. Wenn du den Leuchtturm freistellen möchtest, kannst du mit offener Blende zudem einen schönen, weichen Hintergrund erzeugen.
👉 Besonders spannend wird das bei kleineren Leuchttürmen wie in der Bretagne, wo du gezielt mit Vordergrund und Landschaft spielen kannst.
📸 Signature Shots: Leuchttürme perfekt in Szene setzen
Men Ruz bei Ploumanac’h – der Leuchtturm im rosa Granit
Der Leuchtturm Men Ruz an der Rosa Granitküste in Ploumanac’h ist einer der fotogensten Orte der Bretagne – und ideal für stimmungsvolle Aufnahmen.
So gelingt dein Bild:
- Nutze die rosafarbenen Felsen im Vordergrund, um Tiefe zu erzeugen
- Fotografiere am besten zum Sonnenuntergang, wenn das warme Licht die Farben verstärkt
- Arbeite mit einer leichten seitlichen Perspektive, statt frontal zu fotografieren
👉 Besonders schön wirkt das Bild, wenn sich Himmel, Felsen und Leuchtturm farblich ergänzen.
Rubjerg Knude Fyr – der Leuchtturm in den Dünen
Der Rubjerg Knude Fyr ist einer der außergewöhnlichsten Leuchttürme Europas – umgeben von wandernden Sanddünen.
So gelingt dein Bild:
- Integriere die Dünen als führende Linien in dein Motiv
- Nutze eine kleine Person im Bild, um die Dimensionen sichtbar zu machen
- Fotografiere bei Wind, wenn der Sand in Bewegung ist – das sorgt für Dynamik
👉 Besonders minimalistisch wirken Aufnahmen mit viel Sandfläche und dem Leuchtturm als klarer Fokuspunkt.
Fazit: Warum Leuchttürme mehr sind als nur Fotomotive
Leuchttürme sind weit mehr als nur schöne Bauwerke. Sie erzählen Geschichten von Seefahrt, Natur und Veränderung. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Charakter – geprägt von Landschaft, Geschichte und Atmosphäre.
Ob in der Bretagne, in Cornwall, auf Madeira oder in Dänemark – wer einmal beginnt, Leuchttürme zu entdecken, wird schnell merken: Es sind Orte, die man nicht so schnell vergisst.
Leseempfehlungen für Leuchtturm Fans:
*Das große Leuchtturm-Lesebuch
*Leuchtturmzauber







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