Der Gilleleje Hafen gehört zu den interessantesten Ausflugszielen an der Nordküste der dänischen Insel Seeland. Hier treffen traditionelle Fischerei, maritime Handwerksbetriebe und gemütliches Hafenleben aufeinander. Zwischen Fischerbooten, Räuchereien, Restaurants und Segelyachten gibt es einiges zu entdecken.
Gilleleje liegt im Norden Seelands direkt am Kattegat und ist einer der bekanntesten Fischereihäfen der Region. Der Ort hat sich von einem kleinen Fischerdorf zu einem lebendigen Küstenort entwickelt, in dem die Fischerei bis heute eine wichtige Rolle spielt. Neben dem Gewerbehafen gehören auch ein Yachthafen und verschiedene Einrichtungen für Wassersportler zum Hafenareal.
Wir haben Gilleleje während unseres Urlaubs in Tisvildeleje besucht. Der Ort eignet sich gut für einen Ausflug entlang der nordseeländischen Küste. Besonders gespannt waren wir auf den Hafen, denn dort lässt sich das maritime Leben aus nächster Nähe erleben. Bei unserem Rundgang schauen wir uns die verschiedenen Hafenbereiche an und entdecken, was Gilleleje so besonders macht.
Anfahrt von Tisvildeleje nach Gilleleje
Von unserem Ferienhaus in Tisvildeleje aus erreichen wir Gilleleje bequem mit dem Auto. Die Strecke führt über die Küstenstraße 237 und ist etwa 17 Kilometer lang. Je nach Verkehr benötigen wir dafür ungefähr 25 Minuten.
In Gilleleje fahren wir zunächst am Bahnhof vorbei. Am Kreisverkehr biegen wir links in den Gilleleje Stationsvej ab. Von dort ist der Hafen ausgeschildert, sodass wir uns problemlos zurechtfinden.
Unser Ziel ist der große, kreisrunde Parkplatz in Hafennähe. Hier können wir unser Auto kostenlos abstellen und den Rundgang zu Fuß beginnen.
Gerade für einen Ausflug von Tisvildeleje aus ist Gilleleje ein lohnendes Ziel. Die Entfernung ist überschaubar, und wir können uns ganz auf den Hafen und seine unterschiedlichen Bereiche konzentrieren.
Rundgang durch den Gilleleje Hafen
Der Hafen ist das Herzstück des Ortes. Anders als in einem reinen Yachthafen geht es hier nicht ausschließlich um Freizeit und Urlaub. In Gilleleje sind die Fischer weiterhin präsent, und auch die Werft gehört zum Hafenbild. Gleichzeitig laden Restaurants und Fischgeschäfte dazu ein, die kulinarische Seite des Küstenortes kennenzulernen.
Wir nehmen uns Zeit, die verschiedenen Bereiche des Hafens zu erkunden.
Der Fischereihafen von Gilleleje
Die Fischerei hat in Gilleleje eine lange Tradition und prägt den Ort bis heute. Der Fischereihafen ist deshalb ein guter Ausgangspunkt für unseren Rundgang.
Hier liegen die Fischerboote, und an den Kais können wir das geschäftige Treiben eines aktiven Hafens beobachten. Das unterscheidet Gilleleje von vielen kleineren Küstenorten, deren Häfen inzwischen hauptsächlich von Freizeitbooten genutzt werden.





Zum Hafenleben gehören neben den Fischkuttern auch die Fischauktionen. Sie stehen für die wirtschaftliche Bedeutung der Fischerei und die enge Verbindung des Ortes mit dem Meer.
Wer sich für maritime Themen interessiert, findet hier einen authentischen Einblick in einen Teil der dänischen Küstenkultur.

Fischgastronomie, Räucherei und Kanalkiosken
Was wäre ein dänischer Fischereihafen ohne frischen Fisch? Auch in Gilleleje spielt die Gastronomie rund um die Fischerei eine wichtige Rolle.
Am Søborgkanal finden wir verschiedene Möglichkeiten, Fischgerichte zu genießen. Hier befinden sich gastronomische Angebote, bei denen Fisch und Meeresfrüchte im Mittelpunkt stehen. Dazu kommen Fischgeschäfte und Räuchereien, in denen Fisch auf traditionelle Weise verarbeitet und angeboten wird.
Ein weiterer Anlaufpunkt ist der Kanalkiosken. Solche kleinen Verkaufsstellen gehören zum unkomplizierten Leben am Wasser und passen gut zur Atmosphäre eines dänischen Hafenortes.
Wer gerne Fisch isst, sollte bei einem Besuch des Gilleleje Hafens also etwas Zeit für eine kulinarische Pause einplanen. Ob eine frisch zubereitete Fischmahlzeit oder geräucherter Fisch zum Mitnehmen – die Auswahl rund um den Hafen macht den Ort auch für Genießer interessant.





Die Werft im Gilleleje Hafen
Zum Hafen gehört nicht nur die Fischerei, sondern auch die Arbeit an den Booten und Schiffen. Die Werft ist ein weiterer Bereich, der den gewerblichen Charakter des Hafens unterstreicht.
Hier geht es um den praktischen Teil des Hafenlebens: Schiffe müssen gewartet, repariert und instand gehalten werden. Damit ergänzt die Werft das Bild eines Hafens, in dem die maritime Arbeit noch immer einen festen Platz hat.
Gerade diese Mischung aus Fischerei, Handwerk und Freizeitbooten macht den Gilleleje Hafen interessant. Er ist kein reines Ausflugsziel mit hübschen Booten, sondern ein Ort, an dem unterschiedliche maritime Tätigkeiten zusammenkommen.

Yachthafen, Segel- und Kajakclub
Neben dem Fischereihafen gibt es in Gilleleje auch einen Bereich für Wassersportler. Im Yachthafen liegen die Freizeitboote, und Segel- und Kajakclub zeigen, dass das Leben auf dem Wasser hier nicht nur mit der Berufsfischerei verbunden ist.
Wir gehen weiter bis zur langen Mole, die weit nach außen führt. Von hier haben wir einen schönen Blick auf das Wasser und die Boote im Hafen.
Besonders interessant ist der Ausblick in Richtung Nakkehoved Fyr. Der Leuchtturm liegt etwas außerhalb von Gilleleje und ist unser nächstes Ziel. Wir wollen ihn später mit dem Auto besuchen und uns dort die Küste noch einmal aus einer anderen Perspektive ansehen.
Damit endet unser erster Rundgang durch den Gilleleje Hafen. Wir haben die unterschiedlichen Seiten des Hafenlebens kennengelernt – von der traditionellen Fischerei über die Gastronomie bis zum Yachthafen. Nun geht es weiter zu den nächsten Sehenswürdigkeiten rund um Gilleleje.






Ein Bummel durch die alten Gassen von Gilleleje
Nach unserem Rundgang durch den Hafen lohnt es sich, auch einen Blick in die kleinen Gassen von Gilleleje zu werfen. Nur wenige Schritte vom Wasser entfernt zeigt sich eine andere Seite des Küstenortes. Hier stehen alte Häuser, die mit ihren ungewöhnlichen Dachformen, den kleinen Fenstern und den teilweise holzverkleideten Giebeln einen ganz eigenen Charme besitzen.
Besonders die historischen Fischerhäuser erinnern daran, dass Gilleleje ursprünglich ein kleines Fischerdorf war. Viele der alten Gebäude sind weiß gekalkt und besitzen traditionelle Reetdächer. Daneben gibt es größere ehemalige Kapitänshäuser und Häuser aus der Zeit, als der Ort durch den aufkommenden Badeurlaub immer mehr Besucher anzog.
Beim Spaziergang lohnt es sich, den Blick nach oben zu richten. Die unterschiedlichen Dachformen, Giebel und kleinen architektonischen Details machen gerade diese älteren Straßenzüge interessant.





Eine alte Bäckerei in der Østergade
Bei unserem Bummel durch die kleinen Gassen von Gilleleje entdecken wir in der Østergade ein besonders auffälliges Haus. Die rötliche Fassade, die kunstvoll gestalteten Giebel mit ihren dunklen Holzbalken und die unterschiedlichen Dachformen fallen sofort ins Auge.
Doch richtig interessant wird es beim Blick auf die Hauswand. Dort befindet sich ein Relief mit der Aufschrift „BAGER ANNO 1550“. Es zeigt einen Bäcker bei der Arbeit vor einem traditionellen Backofen. Sogar die Brote sind zu erkennen, die gerade aus dem Ofen kommen.
Die Jahreszahl 1550 erinnert an die lange Handwerkstradition, die man mit solchen alten Gebäuden verbindet. Ob das heutige Haus tatsächlich aus dieser Zeit stammt oder die Inschrift auf die Geschichte der Bäckerei verweist, konnte ich allerdings nicht sicher herausfinden.
Auch ohne gesicherte Angaben zum Alter ist das Haus eine sehenswerte Entdeckung. Gerade solche Details machen einen Spaziergang durch Gilleleje interessant. Abseits des Hafens gibt es historische Gebäude und kleine Besonderheiten zu entdecken, an denen man bei einem flüchtigen Besuch leicht vorbeilaufen würde.


Was gibt es in Gilleleje noch zu entdecken?
Der Hafen ist zwar für uns der interessanteste Teil von Gilleleje, doch der Ort hat noch weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wenn du etwas mehr Zeit mitbringst, kannst du deinen Besuch gut mit einem Abstecher zu einem der folgenden Ziele verbinden.
Die Gilleleje Kirke
Die Gilleleje Kirke gehört zu den historischen Gebäuden des Ortes. Die Kirche liegt östlich des Zentrums und ist ein interessantes Ziel für alle, die sich für die Geschichte der alten Fischersiedlung interessieren.
Das Gilleleje Museum
Im Gilleleje Museum erfährst du mehr über das frühere Leben im Fischerort und die Entwicklung zum beliebten Badeort. Die Ausstellungen verteilen sich auf mehrere historische Gebäude. Dazu gehört auch ein altes Fischerhaus in der Østergade.
Das Museum ist besonders interessant, wenn du mehr über die Menschen erfahren möchtest, die hier früher vom Fischfang lebten, und darüber, wie sich Gilleleje im Laufe der Zeit verändert hat.
Kulturhavn Gilleleje
Einen Kontrast zu den alten Häusern bildet Kulturhavn Gilleleje. Das moderne Kulturzentrum vereint verschiedene kulturelle Angebote unter einem Dach und ist ein Anlaufpunkt für Veranstaltungen und Begegnungen.
Hier zeigt sich, dass Gilleleje nicht nur von seiner Vergangenheit als Fischerort lebt, sondern auch heute ein lebendiger Küstenort ist.
Nakkehoved Fyr
Wenn du dich für Leuchttürme interessierst, solltest du Nakkehoved Fyr auf deine Ausflugsliste setzen. Die historische Leuchtturmanlage liegt östlich von Gilleleje an einer landschaftlich reizvollen Küste.
Wir haben den Leuchtturm ebenfalls als nächstes Ziel eingeplant. Von der langen Mole im Hafen hatten wir bereits einen Blick in seine Richtung geworfen. Mit dem Auto lässt sich der Besuch gut mit dem Hafenrundgang verbinden.
Mit dem Zug von Gilleleje nach Kopenhagen
Gilleleje ist nicht nur ein schönes Ausflugsziel für Urlauber auf Seeland, sondern eignet sich auch als Ausgangspunkt für einen Besuch der dänischen Hauptstadt.
Der Bahnhof liegt relativ zentral im Ort. Von hier fahren Regionalzüge nach Hillerød. Dort kannst du in die S-Bahn nach Kopenhagen umsteigen.
Für die gesamte Strecke solltest du ungefähr eine Stunde und 15 Minuten einplanen, abhängig von der Verbindung und der Umsteigezeit. Die Züge der S-Bahn fahren tagsüber häufig, sodass sich die Weiterfahrt nach Kopenhagen in der Regel gut organisieren lässt.
Die Bahnverbindung ist eine praktische Alternative zum Auto. Mit dem Auto beträgt die Entfernung von Gilleleje nach Kopenhagen ungefähr 60 Kilometer, und die Fahrt dauert bei günstiger Verkehrslage etwa eine Stunde. Hinzu kommen allerdings die Suche nach einem geeigneten Parkplatz und hohe Parkgebühren in der Hauptstadt.
Wer einen entspannten Tagesausflug nach Kopenhagen unternehmen möchte, kann das Auto deshalb in Gilleleje stehen lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen.
Mein Tipp: Informiere dich vor der Fahrt über die aktuellen Zugverbindungen und Umsteigezeiten. Auf der offiziellen Seite von Lokaltog findest du den Fahrplan für die Strecke zwischen Gilleleje und Hillerød. Für die Weiterfahrt nach Kopenhagen kannst du die Verbindung entsprechend ergänzen.
Übernachten in Gilleleje: Zwei besondere Hotels
Wenn du nicht nur einen Tagesausflug unternehmen möchtest, sondern länger in Gilleleje bleiben willst, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für eine Übernachtung.
*Gilleleje Badehotel
Das Gilleleje Badehotel liegt außerhalb des Ortszentrums auf der Anhöhe Gilbjerghoved. Das traditionsreiche Haus wurde ursprünglich 1895 als Gästehaus eröffnet. Das heutige weiße Hauptgebäude mit seinen charakteristischen Holzveranden stammt aus dem Jahr 1908.
Die Lage oberhalb der Küste ist besonders reizvoll. Wer ein klassisches dänisches Badehotel mit historischem Ambiente und Meerblick sucht, sollte sich dieses Haus näher ansehen.
Informationen zu Zimmern und Angeboten findest du auf der offiziellen Website des Gilleleje Badehotels.
*Hôtel de Ville
Das Hôtel de Ville ist eine weitere interessante Unterkunft, wenn du lieber zentral im Ort wohnen möchtest. Das Boutique- und Wellnesshotel befindet sich in historischen Gebäuden an der Vesterbrogade und verbindet ältere Bausubstanz mit modernem Design und einem umfangreichen Spa-Angebot.
Durch seine Lage eignet es sich gut, um den Hafen, die kleinen Gassen und die Geschäfte von Gilleleje zu Fuß zu erkunden.
Weitere Informationen findest du auf der offiziellen Website des Hôtel de Ville.
Nakkehoved Fyr – ein Leuchtturm mit herrlichem Ausblick

Nach unserem Rundgang durch Gilleleje fahren wir mit dem Auto weiter zum Nakkehoved Fyr. Dazu kehren wir auf die Küstenstraße 237 zurück und folgen ihr in Richtung Osten. Die Abzweigung zum Leuchtturm und zum Gasthof Fyrkroen ist ausgeschildert.
Schon die Lage ist wunderschön. Der historische Gasthof liegt idyllisch an der Küste, umgeben von Bäumen und mit einem herrlichen Blick auf das Meer. Besonders gut gefällt mir die Terrasse, von der aus wir die Aussicht genießen können. Ein schöner Platz, um eine Pause einzulegen und die besondere Atmosphäre dieses Küstenabschnitts auf sich wirken zu lassen.
Der Leuchtturm befindet sich direkt hinter dem Gasthof. Für mich ist dieser Ort einer der schönsten Höhepunkte unseres Ausflugs nach Gilleleje: die Kombination aus Meerblick, historischer Architektur und der ruhigen, naturnahen Umgebung.
Die Geschichte von Nakkehoved Fyr
Der Nakkehoved Fyr ist eine Besonderheit unter den dänischen Leuchttürmen. Tatsächlich handelt es sich um zwei Leuchttürme, die 1772 auf der Landzunge Nakkehoved errichtet wurden. Sie sollten Schiffen helfen, die gefährliche Küste Nordseelands zu erkennen und sich auf der viel befahrenen Route durch das Kattegat zu orientieren.
Die beiden Feuer hatten auch eine besondere Funktion: Anhand der Anzahl der Leuchttürme konnten Seeleute die dänische Küste von der schwedischen Küste unterscheiden. Auf der gegenüberliegenden schwedischen Seite steht der Leuchtturm von Kullen.
Ursprünglich wurden beide Leuchttürme mit Kohlefeuern betrieben. Später wurden die Anlagen technisch weiterentwickelt. Das östliche Feuer wurde 1898 endgültig außer Betrieb genommen. Der westliche Leuchtturm wurde dagegen erhöht und mit einem drehbaren Linsenapparat ausgestattet. Er ist bis heute in Betrieb.
Das Leuchtturmmuseum und die Aussicht über das Meer
Im westlichen Leuchtturm und in der früheren Leuchtturmwärterwohnung befindet sich heute das Fyrhistorisk Museum, ein Museum zur Geschichte der Leuchttürme. Hier erfahren Besucher mehr über die Entwicklung der dänischen Leuchtfeuer, die Schifffahrt und die Gefahren, denen Seeleute früher ausgesetzt waren.
Wer den Leuchtturm besichtigt, kann auch hinaufsteigen und die Aussicht von oben genießen. Bei klarem Wetter reicht der Blick über das Kattegat und den Öresund bis zur schwedischen Küste.
Wir haben uns besonders über die schöne Lage gefreut. Schon rund um den Gasthof und den Leuchtturm gibt es herrliche Ausblicke auf das Meer und die Küste. Wer gerne fotografiert oder einfach eine Weile am Wasser verweilt, sollte deshalb etwas Zeit für diesen Ort einplanen.




Fyrkroen – ein Gasthof an einem besonderen Ort
Direkt neben dem Leuchtturm liegt die Fyrkroen, ein traditionsreicher dänischer Gasthof mit Restaurant. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1772 zurück. Der Ort ist also eng mit der Geschichte der beiden Leuchttürme verbunden.
Der Fyrkroen wirbt mit einer Küche, die von der umgebenden Landschaft geprägt ist. Dabei kommen auch Zutaten aus der Region zum Einsatz. Besonders reizvoll ist aber die Lage: Von hier aus lässt sich der Blick über das Wasser genießen, während die historische Leuchtturmanlage ganz in der Nähe liegt.
Mir hat die Fyrkroen vor allem wegen ihrer idyllischen Lage gefallen. Die Terrasse mit dem schönen Ausblick ist ein wunderbarer Platz für eine Pause. Wenn du in Gilleleje unterwegs bist, lohnt es sich deshalb, nicht nur den Hafen zu besuchen, sondern auch diesen etwas außerhalb gelegenen Küstenabschnitt einzuplanen.
Ob du den Leuchtturm von innen besichtigen, das Museum besuchen oder einfach die Aussicht genießen möchtest: Nakkehoved Fyr ist ein schönes Ziel, um einen Ausflug nach Gilleleje abzurunden.
Praktischer Hinweis: Die Öffnungszeiten des Museums und des Leuchtturms können saisonabhängig sein. Informiere dich vor deinem Besuch auf der offiziellen Website. Informationen zu Restaurant und Öffnungszeiten des Fyrkroen findest du auf der Website des Gasthofs Fyrkroen.
Mein Fazit: Lohnt sich ein Ausflug nach Gilleleje?
Gilleleje gehört für mich zu den Orten auf Seeland, die ich besonders gerne besucht habe. Während unserer zwei Wochen auf der Insel waren wir sogar zweimal hier, denn vor allem der Hafen hat mich begeistert. Es gibt so viel zu schauen, dass es bei einem einzigen Besuch gar nicht unbedingt alles zu entdecken gibt.
Mir gefällt die Mischung aus dem geschäftigen Fischereihafen, den Fischerbooten, der Werft und den Yachten. Dazu kommen die Fischräuchereien und die Gastronomie am Søborgkanal. Auch ein kleiner Bummel durch die angrenzenden Gassen lohnt sich, denn dort gibt es alte Häuser mit interessanten Details zu entdecken.
Ein weiteres Highlight unseres Ausflugs war Nakkehoved Fyr. Die idyllische Lage des Leuchtturms und des Gasthofs Fyrkroen hat mir sehr gut gefallen. Besonders schön fand ich die Aussicht von dort auf das Meer. Allein dafür lohnt sich die kurze Autofahrt vom Hafen.
Gilleleje ist deshalb ein schönes Ausflugsziel für alle, die während ihres Urlaubs auf Seeland einen lebendigen dänischen Hafen kennenlernen möchten. Wer sich für maritime Geschichte interessiert, gerne am Wasser unterwegs ist und auch kleine historische Entdeckungen schätzt, wird sich hier wohlfühlen.
Mein Tipp: Plane genügend Zeit ein, um nicht nur durch den Hafen zu laufen, sondern auch die kleinen Gassen zu erkunden und anschließend zum Nakkehoved Fyr weiterzufahren. Für mich gehört Gilleleje zu den Orten, die ich auf Seeland gerne ein zweites Mal besucht habe – und das sagt eigentlich schon alles.






